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# Ablaufprotokoll der Versuchsdurchführung
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**Zeitraum:** 25.–26. August 2026
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**Ablage der Läufe:** `Versuche/Versuch_01/Tag 1/` – alle 24 Läufe entstanden am 25. August
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**Untersuchungsgegenstand:** c-entron ERP-Suite, eingefrorener Snapshot `79c1142`
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**Zweck dieses Dokuments:** Grundlage für den Ergebnisteil der Arbeit (Kapitel 5 und 6).
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Festgehalten wird, wie Prompt und Versuchsaufbau schrittweise entstanden sind, welche Läufe
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durchgeführt wurden und welche Erkenntnisse sich daraus ergeben haben. Der methodisch
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wesentliche Punkt: **Der Versuchsaufbau ist nicht vorab fertig gewesen, sondern an den Läufen
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gewachsen.** Jede Änderung geht auf eine konkrete Beobachtung zurück. Diese Kopplung ist hier
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dokumentiert, damit im Ergebnisteil nachvollziehbar bleibt, welche Messung unter welchen
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Bedingungen entstand.
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## 1. Ausgangslage
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Zu Beginn lagen vor:
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- ein Initial-Prompt (`Versuche/Versuch_01/01_Prompt.md`) mit der Analyseanweisung nach
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ISO/IEC/IEEE 29148, abgestimmt auf die RRE-Methodenkette aus Kapitel 4
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- ein Skill `run-experiment` (Version 1.0.0), der den Prompt als Headless-Lauf ausführt und ein
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Messprotokoll schreibt
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- die Codebasis als eigenständiges Git-Repository mit aktivem GitHub-Remote
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Nicht vorhanden waren: eine belastbare Isolationsstrategie, eine Definition der zu erhebenden
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Messgrößen über Tokens und Dauer hinaus, und jede Vorstellung davon, wie stark Läufe unter
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gleichen Bedingungen streuen.
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## 2. Chronologie in sechs Phasen
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### Phase 1 – Erster Lauf und die Entdeckung der Werkzeugkonfiguration (12:29–13:00)
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Der erste Lauf offenbarte sofort ein Grundproblem: Das Codebasis-Verzeichnis enthielt genau die
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Dinge, die die Versuchsbedingung „keine Agentendateien, keine MCP-Server" ausschließt – eine
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`CLAUDE.md` mit 201 Zeilen Projektkontext, `AGENTS.md`, drei projektspezifische Subagenten,
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34 Skill-Definitionen, sechs Slash-Commands, elf Serena-Memories und einen aktiven MCP-Server.
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Diese Dateien wurden vor dem Lauf gelöscht und danach per `git restore` zurückgesetzt.
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**Ergebnis:** 96 Anforderungen, 13,1 Mio. Tokens, **36 Permission-Denials** (32 × Bash,
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4 × PowerShell). Der Lauf war unter `--permission-mode acceptEdits` gestartet – dieser Modus
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erlaubt Dateibearbeitungen, aber keine Shell-Ausführung. Der Agent wich auf Read, Grep und Glob
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aus; Verzeichnisinventuren und Dateizählungen standen ihm nicht zur Verfügung. Von rund 85
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Business-Logic-Modulen blieben 55 bis 60 unanalysiert.
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**Auslöser für die erste große Skill-Änderung.**
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### Phase 2 – Werkzeugfreigabe, Isolation und der eingefrorene Snapshot (13:49–15:00)
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Zwei Entscheidungen fielen zusammen:
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**Shell-Zugriff wird Standard.** `--allowedTools "Bash" "PowerShell"` mit einer Denylist von 33
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Einträgen für schreibende und bauende Kommandos. Die Read-only-Eigenschaft der Codebasis wird
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weiterhin über den Vorher/Nachher-Vergleich per `git status` nachgewiesen; die Denylist senkt das
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Risiko, ersetzt die Verifikation aber nicht.
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**Isolation über `--safe-mode` – und die Erkenntnis, dass das nicht reicht.** Ein Kontrolltest
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belegte: `--safe-mode` unterdrückt zuverlässig das *Vorladen* von `CLAUDE.md` als
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Systemanweisung – ohne das Flag zitiert der Agent deren Inhalt, mit dem Flag antwortet er
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„NICHTS VORGELADEN". Es verhindert jedoch **nicht**, dass der Agent diese Dateien mit
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Shell-Zugriff selbst *liest*. Im Smoke-Test tat er genau das.
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Konsequenz: Die KI-Konfigurationen wurden **dauerhaft aus der Codebasis entfernt** (Commit
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`79c1142`, 92 Dateien), das GitHub-Remote entkoppelt und der Stand als Versuchssnapshot
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eingefroren. Damit ist die Bedingung „keine Agentendateien" eine Eigenschaft des Untersuchungs-
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gegenstands und muss nicht pro Lauf hergestellt werden.
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**Lauf 2 brach nach 24 Minuten mit einem API-Transportfehler ab** („The response stopped
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arriving"), nachdem vier von sieben Artefakten geschrieben waren. Kein Konfigurationsproblem –
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`permission_denials` war 0.
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**Lauf 3** lief vollständig durch: 106 Anforderungen, 11,5 Mio. Tokens, **0 Denials**,
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23:40 statt 31:31. Schneller, sparsamer und ergiebiger als Lauf 1 – die Werkzeugfreigabe schien
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sich in jeder Dimension auszuzahlen.
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### Phase 3 – Der Varianzbefund (15:05–19:31)
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**Lauf 4** unter identischer Konfiguration lieferte **55 Anforderungen** – knapp die Hälfte von
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Lauf 3 – bei *höheren* Kosten. Der Agent hatte diesmal **keinen einzigen Subagenten** gestartet
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und stattdessen 147 eigene Turns absolviert.
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Das war der Wendepunkt der Reihe. Die naheliegende Erklärung – die Subagentenzahl bestimmt den
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Ertrag – hielt der nächsten Messung nicht stand: **Lauf 5** startete 14 Subagenten und lieferte
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**325 Anforderungen** bei 52,7 Mio. Tokens; **Lauf 6** startete ebenfalls 7 wie Lauf 3, lieferte
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aber **189 statt 106** Anforderungen bei dreifachem Verbrauch.
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Nicht die *Anzahl* der Subagenten erklärt die Streuung, sondern die *Freiheit*, die Analyse
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überhaupt selbst zu zerlegen.
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Um das zu prüfen, wurde der Modus `solo` eingeführt: `Task`, `Agent` und `Workflow` gesperrt,
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sodass keine Delegation möglich ist. Ein Verifikationstest bestätigte die Sperre (`spawned: 0`,
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Antwort „KEINE SUBAGENTEN MOEGLICH") und deckte dabei auf, dass der Agent nach der Sperre von
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`Task`/`Agent` auf `Workflow` auswich – dieses Werkzeug orchestriert ebenfalls Subagenten und
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musste ergänzt werden.
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**Fünf Solo-Läufe** (42, 82, 60, 73, 67 Anforderungen) gegen **neun Builtin-Läufe** ergaben:
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| | V1 (`solo`) | V1b (`builtin`) |
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|---|---|---|
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| Anforderungen | 42 – 82 (Faktor 2,0) | 55 – 325 (Faktor 5,9) |
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| Tokens | 4,4 – 12,6 Mio. (Faktor 2,9) | 11,5 – 52,7 Mio. (Faktor 4,6) |
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| Median Tokens | 5,1 Mio. | 30,1 Mio. |
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**Zentraler Befund der Reihe.** Die selbstgewählte Zerlegung in Subagenten ist die dominierende
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Störgröße. Wird sie unterbunden, halbiert sich die Streuung mehr als, und der Verbrauch sinkt um
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Faktor 6.
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### Phase 4 – Modellvergleich und die Grenzen der Steuerbarkeit (19:59–23:10)
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Um zu prüfen, ob die Streuung modellabhängig ist, wurde dieselbe Bedingung mit zwei weiteren
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Modellen wiederholt.
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**Opus 5, solo, fünf Läufe:** 71 – 182 Anforderungen (Median 114), 13,6 – 24,9 Mio. Tokens
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(Median 22,8). Gegenüber Sonnet: 1,7-mal mehr Anforderungen bei 4,5-fachem Verbrauch, also rund
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das 2,7-fache an Tokens je Anforderung. **Die Streuung blieb im selben Rahmen** – der
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Modellwechsel verschiebt das Niveau, nicht die Stabilität.
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**Fable 5, solo, Effort `max`, zwei Läufe:** 207 und 148 Anforderungen bei 24,2 und 31,1 Mio.
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Tokens – der höchste Solo-Verbrauch der Reihe, vom nominell sparsamsten Modell. Die
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Thinking-Tokens (35.220 und 39.609) übertreffen jeden der 21 Vorläufe deutlich; der bisherige
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Höchstwert lag bei 24.179. Das spricht für den Effort als Treiber, ist aber **nicht beweisbar**,
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weil Modell und Effort gleichzeitig gewechselt wurden.
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**Fable 5, builtin – ein Fehlschlag mit Erkenntniswert.** `--model claude-fable-5` steuerte nur
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den Hauptagenten. Die 13 Subagenten liefen auf **`claude-opus-5[1m]`**, dem Standardmodell aus
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den Sitzungseinstellungen. Auf sie entfielen 136,7 von 150,3 Mio. Tokens – **91 %**. Eine
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Gegenprüfung über alle 24 Läufe grenzte den Fall eindeutig ein: Sonnet und Opus werden an
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Subagenten durchgereicht, Fable nicht.
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**Konsequenz:** Bei Modus `builtin` ist das Modell nicht allein durch das Flag festgelegt. Der
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Abgleich der tatsächlich eingesetzten Modelle wurde zur Pflichtprüfung.
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### Phase 5 – Nachbereitung und Ausrichtung auf die Arbeit (26.08.)
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Nach Abschluss der Läufe folgte die Konsolidierung. Sie ist kein bloßes Aufräumen: Mehrere
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Schritte haben Messfehler aufgedeckt oder die Belastbarkeit der Ergebnisse erst hergestellt.
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**Aufwandsgröße von Kosten auf Tokenverbrauch umgestellt** (Skill 3.5.0). USD-Beträge hängen an
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Preisliste und Modellwahl und veralten; Token sind die unmittelbare Verbrauchsgröße. Bei der
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Umstellung fiel auf, dass sich die berichteten Streuungsfaktoren ändern: In Dollar lag V1 gegen
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V1b bei Faktor 2,1 zu 5,6, in Token bei 2,9 zu 4,6. Cache-Read-Token werden günstiger
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abgerechnet als Output-Token – eine reine Tokensumme gewichtet sie gleich, der Preis nicht.
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Die inhaltliche Aussage bleibt, der Abstand ist geringer als die Dollarwerte nahelegten.
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**Verschachtelte Subagenten verifiziert** (Skill 3.6.0). Bis dahin war unbelegt, ob Subagenten
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auf Tiefe 2 in die Tokensumme einfließen. Ein Kontrolltest mit erzwungener Kaskade, bei dem
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ausschließlich der Enkel-Agent arbeitete, ergab 49.103 Token im Hauptagenten gegenüber 1.689.288
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in `modelUsage` – die Differenz stammt nachweislich von der tieferen Ebene. Nebenbefund:
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Subagenten-Transkripte werden nicht separat persistiert, ihre Prompts sind daher nicht
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rekonstruierbar, ihre Tokens dagegen vollständig erfasst.
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**Untersuchungsgegenstand im Arbeitsrepository gesichert.** Die Codebasis war nur als Gitlink
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auf `79c1142` getrackt – ohne `.gitmodules` und ohne erreichbares Remote, nachdem das
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GitHub-Remote zu Versuchsbeginn entkoppelt worden war. Ein Klon des Arbeitsrepositories hätte
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ein leeres Verzeichnis erhalten; keiner der 3.287 Anforderungsbelege wäre überprüfbar gewesen.
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Die Historie wurde aus dem Arbeitsbaum ausgelagert und der Dateiinhalt als reguläre Dateien
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aufgenommen: 24.557 Dateien, rund 333 MB. Prompts, Protokolle, Ergebnisartefakte und der
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analysierte Quellcode sind damit gemeinsam versioniert.
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**Maschinelle Auswertung der Anforderungen** (Skill 3.9.0). Die Protokolle maßen bis dahin nur
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den Aufwand, nicht den Ertrag. Ein Auswertungsskript parst die 3.287 Anforderungsblöcke und
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erhebt Verteilung, Typen, Belegqualität, Status und – methodisch am wertvollsten – die
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**Regelkonformität gegen die Vorgaben des Prompts selbst**. Erste Anwendung deckte sofort
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Verstöße gegen die risikobasierte Priorisierung auf, die von Hand nicht auffindbar gewesen wären.
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**Ordnerstruktur nach Bedingungen** (Skill 3.10.0, später 4.1.0). Modell, Agentenmodus und
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Effort wurden von Namensbestandteilen zu Ordnerebenen; darüber kam die Ebene `<Versuchstag>`.
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Die Zellenbelegung ist damit unmittelbar abzählbar – und die Struktur macht sichtbar, dass von
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den möglichen Kombinationen nur fünf belegt sind.
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**Ausrichtung auf Kapitel 4** (Skill 4.0.0). Prompt und Skill waren organisch gewachsen und
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stellenweise nicht mehr deckungsgleich mit dem Versuchsdesign der Arbeit. Der Prompt enthielt
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Aussagen zur Werkzeugkonfiguration, die ihn an ein bestimmtes Werkzeug banden; der Skill
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verankerte weder den Evaluationsrahmen noch die geforderten Reproduzierbarkeitsangaben. Beides
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wurde getrennt: Der Prompt trägt seither ausschließlich die Analyseanweisung, der Skill den
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Prozess. Werkzeugkontext und Ausgabeverzeichnis werden zur Laufzeit angehängt.
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Dabei fiel die Zuordnungsfrage an: Die Arbeit kannte nur V1 „Prompt-only, keine Agentendateien".
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Werkzeugeigene Subagenten sind keine Agentendateien und wären nach Wortlaut in V1 erlaubt –
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ihr Einsatz verändert die Ergebnisse aber erheblich. Entschieden wurde **V1 = `solo`,
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V1b = `builtin`**; Kapitel 4 der Arbeit wurde um V1b und um einen Absatz zum vorgezogenen
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Modellvergleich ergänzt.
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**Prompt-Version 02** (Skill 4.2.0). Auf Basis der Auswertung entstand die erste echte
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Iteration – ausführlich in Abschnitt 7.
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### Phase 6 – Prompt-Version 02, zehn Läufe und ein geänderter Untersuchungsgegenstand (26.08., ab 08:43)
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Prompt-Version 02 wurde erstmals gemessen: ein serieller Lauf, danach zwei Parallelblöcke zu vier
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und fünf Läufen. Zwischen den Blöcken änderte sich der Untersuchungsgegenstand, weshalb die zehn
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Läufe auf **Iteration 2** (fünf Läufe, ohne DB-Schema) und **Iteration 3** (fünf Läufe, mit
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verfügbarem DB-Schema) aufgeteilt sind. Alle zehn liefen unter `claude-sonnet-5` / `solo` / `high`.
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**Die Menge wird gebunden, die Struktur nicht.** Iteration 2 ergab 123 bis 185 Anforderungen
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(Faktor 1,50) gegenüber 42 bis 82 unter Prompt-Version 01 (Faktor 2,0). Das Modulinventar aus
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Schritt 0 bindet die Anzahl also messbar. Die **Ebenenverteilung** streut dagegen über beide
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Iterationen extrem – von 92,7 % auf Stakeholder- bis 89,4 % auf Softwareebene:
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| Lauf | It. | Anf. | StRS/SyRS/SwRS | Primärbeleg | Tracelinks | Risiko offen | Tokens |
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|---|---:|---:|---|---:|---:|---:|---:|
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| d6f9 *(seriell)* | 2 | 170 | 20/120/30 | 85,3 % | 100 % | 1 von 51 | 35,7 Mio. |
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| 3983 | 2 | 185 | 37/28/120 | 34,6 % | 100 % | **18 von 49** | 17,3 Mio. |
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| 4840 | 2 | 123 | **114/2/7** | 56,1 % | **56,9 %** | 1 von 17 | **53,4 Mio.** |
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| f631 | 2 | 156 | 40/56/60 | **98,1 %** | 91,7 % | **0** | 18,2 Mio. |
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| c69e | 2 | 160 | 21/15/124 | 73,8 % | 100 % | 2 von 42 | 13,0 Mio. |
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| 0848 | 3 | 211 | 134/39/38 | 43,6 % | **49,8 %** | 7 von 46 | **11,4 Mio.** |
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| 1b24 | 3 | 215 | 34/101/80 | 42,8 % | 100 % | 8 von 48 | 49,7 Mio. |
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| 2316 | 3 | 175 | 20/36/119 | 78,3 % | 100 % | **0** | 48,3 Mio. |
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| 3ef5 | 3 | **237** | 25/28/184 | 38,8 % | 100 % | 9 von 51 | **68,9 Mio.** |
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| b652 | 3 | 151 | 7/9/135 | **96,0 %** | 100 % | **0** | 42,9 Mio. |
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Der Prompt verlangt in Schritt 0b je Modul mindestens eine Anforderung, sagt aber nicht, **auf
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welcher Ebene**. Genau diese Lücke erzeugt die verbliebene Streuung. Auch der Inventarbegriff ist
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je Lauf ein anderer: 120 fachliche Module, 133 nach fachlich und technisch getrennt, oder eine
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Gliederung nach Verzeichnisstruktur des WPF-Clients. Für Prompt-Version 03 ist das der konkreteste
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Ansatzpunkt.
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**Befund 6.1 bestätigt sich – in verschärfter Form.** Über alle zehn Läufe korrelieren
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Anforderungszahl und Primärbelegquote **negativ** (Pearson −0,63, Spearman −0,70). Die Läufe mit
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der besten Belegqualität liefern die wenigsten Anforderungen (`f631` 98,1 % bei 156, `b652` 96,0 %
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bei 151), die mengenstärksten die schlechteste (`3ef5` 38,8 % bei 237, `3983` 34,6 % bei 185).
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Die Anforderungszahl ist damit nicht nur kein Qualitätsmaß – als Maß genommen zeigt sie **ins
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Gegenteil**.
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**Der Untersuchungsgegenstand änderte sich mitten im Betrieb (10:28:08).** `SSMS_DB_SCHEMA.sql`
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kam in das Arbeitsverzeichnis: 3.266.626 B, 76.793 Zeilen, 1.558 Tabellen, 182 Views, 63
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Prozeduren, 30 Funktionen, 134 Fremdschlüssel. Der Prompt fordert Datenbankschemata in Schritt 2
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ausdrücklich als Quelle; Läufe mit und ohne die Datei sind nicht poolbar. Die Vorher/Nachher-
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Prüfung erfasste die Änderung selbsttätig – `_meta/before.txt` der neuen Läufe ist 46 B statt 2 B.
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Der Snapshot wurde als eigener Commit `f349d189` festgeschrieben.
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**Verfügbarkeit ist nicht Nutzung.** Von den fünf Läufen der Iteration 3 haben nur **drei** das
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Schema geöffnet (`0848`, `1b24`, `2316`); `3ef5` und `b652` haben es in der Verzeichnisauflistung
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gesehen und ignoriert. Ob das Schema genutzt wird, ist damit eine **abhängige** Variable und wird
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seither je Lauf erhoben – über Werkzeugaufrufe, deren *Eingabe* den Dateinamen nennt, nicht über
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Texttreffer im Transkript.
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Ein Verbrauchseffekt ist **nicht belegt**: `0848` nutzte das Schema und war mit 11,4 Mio. Tokens
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der sparsamste Lauf beider Iterationen, `2316` nutzte es ebenfalls und verbrauchte 48,3 Mio.
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`3ef5` nutzte es nicht und war mit 68,9 Mio. der teuerste. Der Median der Anforderungszahl steigt
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von 160 (Iteration 2) auf 211 (Iteration 3), aber die Spannen überlappen deutlich (123–185 gegen
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151–237), und innerhalb der Iteration 3 trennt die Nutzung die Läufe nicht. Bei n = 5 je Gruppe
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ist das ein Hinweis, keine Wirkung.
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**Ein Lauf lag auf der Grenze und wurde am Transkript entschieden.** `094249_v4.2.1-4840` startete
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um 09:43 ohne die Datei und lief noch, als sie erschien. Sein Transkript enthält **null Treffer**
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für `SSMS_DB_SCHEMA`, `CentronVOED2` und `.sql` – er gehört zweifelsfrei zu Iteration 2. Dabei
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fiel eine Grenze der Read-only-Verifikation auf: Sein `before.txt` und sein `after.txt` sind beide
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leer, aber aus verschiedenen Gründen (vorher existierte die Datei nicht, nachher war sie
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committet). Zwei gleiche Messwerte bei ungleichen Zuständen – für künftige Läufe wäre der
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Snapshot zusätzlich über einen Inhaltshash zu führen.
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**Drei Defekte am Messinstrument aufgedeckt und behoben.** Keiner ließ einen Lauf fehlschlagen,
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alle drei hätten Protokollangaben verfälscht:
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- *Root-Prüfung ohne Pfadfilter* (Skill 4.2.1). Seit die Codebasis als Dateien im Arbeitsrepo
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liegt statt als Gitlink, lieferte `git -C <root> status --porcelain` den Status des gesamten
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Arbeitsrepos – rund 55 KB, praktisch nur Versuchsdateien.
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- *Ebenenbestimmung nach Dateiname* (Skill 4.3.0). Das Auswertungsskript leitete die Ebene einer
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Anforderung aus der Datei ab, in der ihr Block stand. `c69e` legte 12 StRS- und 5 SyRS-Blöcke in
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`SwRS.md` ab; die Verteilungstabelle meldete 9/10/141 statt der tatsächlichen 21/15/124. Der
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Agent hatte korrekt gezählt, das Skript widersprach ihm zu Unrecht. Alle 24 Läufe der
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Iteration 1 wurden gegengeprüft: keine Fremdablage, ihre Protokolle bleiben gültig.
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- *Schema-Nutzung über Texttreffer*. Die erste Fassung der Erhebung zählte Vorkommen im
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Transkript und stufte `b652` als Nutzer ein – der Treffer stammte aus der Verzeichnisauflistung.
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Gezählt werden seither nur Werkzeugaufrufe mit dem Dateinamen in der **Eingabe**.
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Die Fremdablage aus dem zweiten Punkt ist kein Skriptartefakt, sondern ein Befund zur
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**Set-Qualität**: Die Dreiteilung StRS / SyRS / SwRS ist dann nicht mehr an der Dateistruktur
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ablesbar.
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**Die Denylist erzeugt systematisch Streudateien.** Drei der zehn Läufe (`f631`, `b652`, `3ef5`)
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ließen Arbeitsdateien im Ergebnisordner zurück – bis zu sechs bei `3ef5`. In allen Fällen hatte
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der Agent versucht, sie aufzuräumen (`rm`, `Remove-Item`), und wurde von der Denylist gestoppt;
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die Löschversuche machen den Großteil aller Permission-Denials dieser Läufe aus. Die Dateien
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bleiben bewusst liegen: Nachträgliches Löschen würde die Artefaktlage verändern. Der Befund
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gehört zur Werkzeugkonfiguration, nicht zum Modell – die Denylist sperrt Löschbefehle pauschal,
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auch im Laufverzeichnis, für das der Agent Schreibrecht hat.
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**Zwei Umbenennungen** (Skill 4.4.0). Die Ordnerebene `<Versuchstag>` heißt jetzt `<Iteration>`:
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Der alte Name band sie an das Kalenderdatum, obwohl sie die Vergleichbarkeit abbildet – Iteration 2
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und Iteration 3 entstanden am selben Tag. Weil „Iteration" mit der Fassung der Prompt-Datei
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kollidierte, heißt diese seither **Prompt-Version**. Die Prompt-Dateien selbst blieben unverändert:
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Ihre SHA-256 sind in 33 Protokollen dokumentiert.
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## 3. Entwicklung des Prompts
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Der Prompt blieb inhaltlich über alle 24 Läufe **unverändert** – der SHA-256
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`1B0DB06B…3C02FF` ist in jedem Protokoll dokumentiert. Alle 24 Läufe sind damit
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Wiederholungsmessungen desselben Prompts, keine Prompt-Versionen im Sinne von Kapitel 4.
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Erst nach Abschluss der Läufe wurde er überarbeitet (2026-08-26). Diese Überarbeitung war
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zunächst rein formal – sie machte den Prompt werkzeugneutral, ohne die Analyseanweisung zu
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ändern. Die inhaltliche Überarbeitung folgte als **Prompt-Version 02** und ist in Abschnitt 7
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dokumentiert.
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| Änderung | Grund |
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|---|---|
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| Metadaten `Werkzeugkonfiguration` und `Modell` entfernt | Beschreiben den Lauf, nicht die Analyse; gehören ins Messprotokoll |
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| Satz „Es stehen weder spezialisierte Agenten noch MCP-Server zur Verfügung" entfernt | Bindet den Prompt an eine Werkzeugkonfiguration; wird zur Laufzeit als Werkzeugkontext beigestellt |
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| Feld `Übernahmewürdigkeit` ergänzt (`übernehmen`/`Workaround`/`Sonderfall`/`veraltet`) | Der Evaluationsrahmen (Kap. 4.3) bewertet diese Dimension; bislang steckte sie halb im Feld `Status` und war nicht auswertbar |
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| Pflichteigenschaft `Redundanzfreiheit` ergänzt | Ergänzt das vorhandene Feld `Konsolidierung` um die ausdrückliche Abgrenzungsprüfung |
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| Konsistenzcheck erweitert | Prüft nun auch fehlende Übernahmewürdigkeit und nicht markierte Doubletten |
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**Damit ist der Prompt werkzeug- und modellneutral** und von jedem LLM verwendbar – eine
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Voraussetzung für den in Kapitel 4 geplanten LLM-Querschnitt.
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## 4. Entwicklung des Versuchsaufbaus (Skill)
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19 Versionen in zwei Tagen. Jede geht auf eine konkrete Beobachtung zurück:
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| Version | Änderung | Auslöser |
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|---|---|---|
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| 1.0.0 | Ausgangsfassung | – |
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| 2.0.0 | Shell-Zugriff + Denylist; Isolation über eingefrorenen Snapshot | 36 Denials in Lauf 1; `--safe-mode` allein unzureichend |
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| 2.0.1 | `before.txt` leerwertsicher schreiben | Bei sauberem Root schrieb PowerShell die Datei nicht und ließ alten Inhalt stehen – der Vergleich meldete eine Abweichung, die es nicht gab |
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| 2.1.0 | Modell wird vor jedem Lauf erfragt | Das Modell wurde bis dahin ad hoc gewählt |
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| 2.1.1 | Warnung zur Snapshot-Prüfung | Ein verkürzter Regex sprach auf echte Produktdateien an (`ClaudeCodeChatModelClient.cs`) |
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| 3.0.0 | Agentenmodus als Pflichtparameter (`solo`/`builtin`/`custom`) | Subagenten-Einsatz schwankte zwischen 0 und 14 und war die dominierende Störgröße |
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| 3.1.0 | Parallelfähigkeit; Steuerdateien nach `_meta` im Laufverzeichnis | Geteilte Scratchpad-Dateien hätten sich zwischen parallelen Läufen überschrieben |
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| 3.2.0 | Modell und Version im Verzeichnisnamen; `Workflow` mitgesperrt | Im Verifikationstest wich der Agent auf `Workflow` aus |
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| 3.3.0 | Subagenten-Prompts werden protokolliert | Die selbstgewählte Zerlegung war nur als Zahl sichtbar, nicht inhaltlich |
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| 3.4.0 | Effort als dritter Pflichtparameter | Der Denkaufwand wurde nur aus der Sitzung geerbt und nirgends dokumentiert |
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| 3.5.0 | Berichtete Aufwandsgröße ist der Tokenverbrauch statt USD | USD-Beträge hängen an Preisliste und Modellwahl und veralten |
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| 3.6.0 | Verschachtelte Subagenten verifiziert und dokumentiert | Unbelegt, ob tiefere Ebenen in die Tokensumme einfließen – Kontrolltest belegte es |
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| 3.7.0 | Effort im Verzeichnisnamen | Erster `max`-Block; gleichnamige Verzeichnisse hätten verschiedene Bedingungen bezeichnet |
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| 3.8.0 | Pflichtprüfung der tatsächlich eingesetzten Modelle | Fable-Lauf: 91 % des Verbrauchs auf einem nicht angeforderten Modell |
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| 3.9.0 | Pflichtabschnitt „Gefundene Anforderungen" | Protokolle maßen nur Aufwand, nicht Ertrag |
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| 3.10.0 | Bedingungen als Ordnerstruktur statt im Dateinamen | Der Name wuchs mit jeder Variable und war kaum noch lesbar |
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| 4.0.0 | Zweiteilung Prozess/Werkzeugadapter; V1 = `solo`, V1b = `builtin`; Evaluationsrahmen verankert | Ausrichtung auf Kapitel 4 der Arbeit |
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| 4.1.0 | Ebene `<Versuchstag>` über den Bedingungen | Der Aufbau durchlief an Tag 1 siebzehn Versionen; die Tagesebene hält Blöcke auseinander, die unter unterschiedlichem Stand entstanden |
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| 4.2.0 | Auswahlregel bei mehreren Prompt-Versionen; Protokollfeld „Prompt-Version" | Mit `02_Prompt.md` liegt erstmals mehr als eine Fassung vor; ohne Regel ließe sich der SHA-256 im Protokoll keiner Datei mehr zuordnen |
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**Beobachtung für die Diskussion:** Von den achtzehn Änderungen gehen zehn auf Messfehler oder
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Fehlannahmen zurück, die erst im Betrieb sichtbar wurden – nicht auf Planungslücken im
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klassischen Sinn. Betroffen waren durchweg Annahmen, die plausibel schienen und sich als falsch
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erwiesen: dass `--safe-mode` genügt, dass `--model` die Subagenten steuert, dass `duration_ms`
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die Laufzeit misst, dass gesperrte Werkzeuge Denials erzeugen, dass `git status` alle
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Schreibvorgänge erfasst. Ein Versuchsaufbau für agentische LLM-Werkzeuge lässt sich offenbar
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nicht vollständig vorab spezifizieren; er entsteht in der Auseinandersetzung mit dem Werkzeug.
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## 5. Durchgeführte Läufe
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24 Läufe, 745,2 Mio. Tokens, 3.287 erzeugte Anforderungen. Ein Lauf schlug fehl (Nr. 2,
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API-Transportfehler).
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| # | Zeit | Modell | Modus | Effort | Subagenten | Denials | Turns | Tokens | Anforderungen |
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|---:|---|---|---|---|---:|---:|---:|---:|---:|
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| 1 | 12:29 | sonnet-5 | builtin | high | 8 | **36** | 43 | 13.052.010 | 96 |
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| 2 | 13:49 | sonnet-5 | builtin | high | 6 | 0 | 8 | 16.655.125 | 89 *(Abbruch)* |
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| 3 | 14:29 | sonnet-5 | builtin | high | 7 | 0 | 69 | 11.516.200 | 106 |
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| 4 | 15:05 | sonnet-5 | builtin | high | 0 | 0 | 147 | 27.562.244 | 55 |
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| 5 | 15:35 | sonnet-5 | builtin | high | 14 | 1 | 31 | 52.713.542 | 325 |
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| 6 | 16:35 | sonnet-5 | builtin | high | 7 | 0 | 29 | 32.568.122 | 189 |
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| 7 | 17:31 | sonnet-5 | solo | high | 0 | 0 | 68 | 4.357.855 | 42 |
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| 8 | 17:31 | sonnet-5 | solo | high | 0 | 0 | 107 | 12.598.503 | 82 |
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| 9 | 18:04 | sonnet-5 | solo | high | 0 | 0 | 72 | 5.659.692 | 60 |
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| 10 | 18:04 | sonnet-5 | solo | high | 0 | 0 | 77 | 4.591.733 | 73 |
|
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| 11 | 18:04 | sonnet-5 | solo | high | 0 | 0 | 67 | 5.050.595 | 67 |
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| 12 | 18:29 | sonnet-5 | builtin | high | 19 *(9 versch.)* | 2 | 94 | 55.167.397 | 246 |
|
||
| 13 | 18:29 | sonnet-5 | builtin | high | 8 | 1 | 84 | 42.204.257 | 238 |
|
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| 14 | 18:29 | sonnet-5 | builtin | high | 20 *(6)* | 0 | 23 | 40.787.325 | 113 |
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| 15 | 18:29 | sonnet-5 | builtin | high | 21 *(3)* | 0 | 15 | 44.713.674 | 145 |
|
||
| 16 | 18:29 | sonnet-5 | builtin | high | 18 *(6)* | 0 | 33 | 65.101.243 | 239 |
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| 17 | 19:59 | opus-5 | solo | high | 0 | 0 | 116 | 13.560.381 | 71 |
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| 18 | 19:59 | opus-5 | solo | high | 0 | 1 | 195 | 22.759.401 | 119 |
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| 19 | 19:59 | opus-5 | solo | high | 0 | 1 | 177 | 24.860.083 | 114 |
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| 20 | 20:00 | opus-5 | solo | high | 0 | 0 | 145 | 24.280.282 | 182 |
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| 21 | 20:00 | opus-5 | solo | high | 0 | 0 | 131 | 19.751.531 | 109 |
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| 22 | 21:09 | fable-5 | solo | **max** | 0 | 1 | 152 | 24.225.555 | 207 |
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| 23 | 21:09 | fable-5 | solo | **max** | 0 | 0 | 162 | 31.073.793 | 148 |
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| 24 | 22:07 | fable-5 | builtin | high | 13 | 0 | 28 | **150.340.866** | 172 |
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Die Läufe 7–8, 9–11, 12–16, 17–21 und 22–23 liefen jeweils parallel. Wanduhrzeiten dieser Läufe
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sind dadurch verzerrt und nicht für Laufzeitvergleiche verwendbar; Tokenverbrauch,
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Anforderungsanzahl und Denials bleiben unverzerrt.
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## 6. Befunde
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### 6.1 Die Anforderungsanzahl ist kein Qualitätsmaß
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Vier Läufe unter identischer Bedingung (Nr. 3, 4, 5, 6) ergaben 106, 55, 325 und 189
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Anforderungen – Faktor 5,9. Der Unterschied zwischen Lauf 1 (ohne Shell, 96) und Lauf 3 (mit
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Shell, 106) liegt vollständig innerhalb dieser Streuung. **Jede Aussage der Form „Konfiguration
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X liefert mehr Anforderungen" ist ohne Wiederholungsläufe wertlos.**
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### 6.2 Die einzige robuste Wirkung der Werkzeugkonfiguration ist die Denial-Zahl
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36 Denials ohne Shell-Zugriff, 0 mit. Das ist eine direkte Eigenschaft der Konfiguration und
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keine Zufallsgröße. Alle anderen Kennzahlen streuen zu stark.
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### 6.3 Die selbstgewählte Zerlegung dominiert alles
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`solo` gegen `builtin`: Streuung Faktor 2,0 gegen 5,9 bei den Anforderungen, Medianverbrauch
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5,1 gegen 30,1 Mio. Tokens. Der Effekt gilt modellunabhängig – die Opus-Reihe zeigt dieselbe
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Stabilität im Solo-Modus.
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Bemerkenswert ist die Gegenläufigkeit von Turns und Delegation: Lauf 15 delegierte am stärksten
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(21 Subagenten) und brauchte die wenigsten eigenen Turns (15); Lauf 4 delegierte gar nicht und
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brauchte 147. **`num_turns` zählt nur den Hauptagenten und ist deshalb kein Aufwandsmaß.**
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### 6.4 Verschachtelte Delegation ist der Normalfall, nicht die Ausnahme
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In vier von fünf Läufen des Blocks 12–16 erreichte die Delegation Tiefe 2, mit 3 bis 9 von
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Subagenten gestarteten Subagenten. Ein Kontrolltest belegte, dass deren Tokens vollständig in
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`modelUsage` einfließen – ihre **Prompts** dagegen liegen in nicht persistierten Transkripten
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und sind nicht rekonstruierbar. Die Prompt-Erfassung ist in diesen Läufen systematisch
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unvollständig, die Verbrauchsmessung nicht.
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### 6.5 Modellstärke und Ertrag
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| Reihe | Anforderungen (Median) | Tokens (Median) | Tokens je Anforderung |
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|---|---:|---:|---:|
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| Sonnet 5, solo, high | 67 | 5,1 Mio. | ~76.000 |
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| Opus 5, solo, high | 114 | 22,8 Mio. | ~200.000 |
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| Fable 5, solo, max | 178 | 27,6 Mio. | ~155.000 |
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Der Mehrertrag stärkerer Modelle wird mit überproportionalem Verbrauch erkauft. Die
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Anforderungsanzahl misst allerdings nur Menge; die Belegqualität ist davon unabhängig zu
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betrachten.
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### 6.6 Regelkonformität – der Agent verfehlt teilweise die eigenen Vorgaben
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Die maschinelle Auswertung prüft die Artefakte gegen die Vorgaben des Prompts. Zwei Beispiele:
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- **Lauf 11** (Sonnet, solo): 5 von 31 risikorelevanten Anforderungen tragen weder einen
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`PRIMÄR`-Beleg noch die Kennzeichnung `[HYPOTHESE]`, obwohl der Prompt das für Sicherheits-,
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Abrechnungs- und Berechtigungsthemen ausdrücklich verlangt. Primärbelegquote 62,7 %.
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- **Lauf 24** (Fable/Opus, builtin): alle 58 risikorelevanten Anforderungen gedeckt,
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Primärbelegquote 100 %, Median 2 Belege je Anforderung.
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Diese Prüfung wäre von Hand nicht leistbar und liefert eine inhaltliche Vergleichsgröße, die
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unabhängig vom Mengengerüst ist.
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### 6.7 Werkzeugtechnische Befunde
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| Befund | Beleg |
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|---|---|
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| `--safe-mode` unterdrückt das *Vorladen* von Projektanweisungen, nicht das *Lesen* | Kontrolltest: ohne Flag zitiert der Agent `CLAUDE.md`, mit Flag „NICHTS VORGELADEN"; mit Shell liest er sie dennoch |
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| Gesperrte Werkzeuge erzeugen keine Denials | In allen 12 Solo-Läufen 0 Denials auf `Task`/`Agent`/`Workflow` – das Modell plant von vornherein ohne sie |
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| `--model` steuert nur den Hauptagenten | Lauf 24: 91 % des Verbrauchs auf nicht angefordertem Modell |
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| Der Effort steht nicht im Ergebnisobjekt | Nur über das Session-Transkript belegbar |
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| `duration_ms` ist bei starker Nebenläufigkeit unbrauchbar | Lauf 5: 09:37 gemeldet, 43:01 tatsächlich |
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| Ein Lauf schrieb außerhalb von Codebasis und Laufverzeichnis | Lauf 13 legte drei Arbeitsdateien in `C:\DEV\` an; nur weil die Denylist das Aufräumen blockierte, wurde es sichtbar |
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Der letzte Punkt ist methodisch der unangenehmste: Die etablierte Prüfung „Root unverändert"
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deckt ausschließlich die Codebasis ab. Schreibvorgänge in andere Verzeichnisse bleiben unbemerkt.
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## 7. Prompt-Version 02 (26.08.)
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Bis hierher waren alle 24 Läufe **Wiederholungsmessungen desselben Prompts** – der SHA-256 blieb
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über zwei Tage identisch. Prompt-Version 02 ist damit die erste Prompt-Version im Sinne von Kapitel 4:
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Der Prompt wird auf Basis der Auswertung überarbeitet, jede Änderung ist an einen gemessenen
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Befund gekoppelt.
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### Was der Prompt bereits zuverlässig steuert
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Diese Teile blieben unverändert, weil die Auswertung keine Schwäche zeigt:
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| Vorgabe | Ergebnis über 3.287 Anforderungen |
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|---|---|
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| Prüfidee je Anforderung | 100 % erfüllt |
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| Tracelinks je Anforderung | 100 % erfüllt |
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| Belegklassifikation | 78,6 % `PRIMÄR`, 11,5 % `SEKUNDÄR`, 9,8 % `KONTEXT` |
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| Blockformat der Anforderungen | über alle Läufe eingehalten |
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### Was der Prompt nicht steuerte
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| Befund | Zahl |
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|---|---|
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| Anforderungen je Lauf | 42 – 325 (Faktor 5,9) |
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| Modultabellen im Analysebericht | 0 – 51 Zeilen |
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| Läufe ohne jede Hypothese | 2 (bei 71 bzw. 148 Anforderungen) |
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| Hypothesenanteil je Lauf | 0 % – 26,2 % |
|
||
| Konsolidierungskandidaten je Lauf | 2,4 % – 35,2 % |
|
||
| Anforderungen mit genau einem Beleg | 45,9 % |
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||
| Anforderungen ohne jeden Beleg | 1 |
|
||
| ISO-25010-Merkmal als eigenes Feld | 50 von 3.287 (1,5 %) |
|
||
| verschiedene `Typ`-Werte | 301 |
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### Abgeleitete Änderungen
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1. **Abdeckung wird gesteuert statt dem Modell überlassen.** Der Satz „Priorisiere die
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||
Analysetiefe selbstständig" entfällt. An seine Stelle tritt eine dreistufige Vorstufe:
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||
Modulinventar vor der ersten Anforderung, dann Mindestabdeckung mit mindestens einer
|
||
Anforderung je Modul, dann Vertiefung nach Risiko. Begründung im Prompt: Ein fehlendes
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Requirement führt bei einer Neuimplementierung zu Funktionsverlust, eine flach erfasste
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||
Funktion lässt sich nachschärfen.
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||
2. **Hypothesenpflicht kalibriert.** Wer keine Hypothese führt, begründet das ausdrücklich.
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||
`Hypothesen.md` muss deckungsgleich mit den Inline-Markierungen sein.
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||
3. **Primärbeleg präzisiert.** Bei Risikoanforderungen genügt ein Dateipfad nicht mehr; der
|
||
Beleg benennt Datei, Klasse, Methode und die konkrete Prüfung.
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||
4. **Belegpflicht verschärft.** Ohne Beleg wird die Anforderung nicht geschrieben, der offene
|
||
Punkt wird als Hypothese erfasst.
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||
5. **Konsolidierungsbegriff an einem Beispiel kalibriert** (Stammblätter gegenüber Assets), mit
|
||
ausdrücklicher Abgrenzung gegen ebenenübergreifende Dubletten.
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||
6. **Feld `Qualitätsmerkmal`** für die ISO-25010-Zuordnung, die bislang keinen Ablageort hatte.
|
||
7. **Konsistenzcheck erweitert** um eine Liste aller risikorelevanten Anforderungen mit ihrer
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||
Belegsituation und um den Abgleich der Hypothesenliste.
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||
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### Bewusst nicht geändert
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Die formale Streuung – 301 `Typ`-Werte, zwei ID-Schemata, acht Hypothesen-Formate – bleibt
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bestehen. Geschlossene Vokabulare und erzwungene Dateivorlagen hätten sie beseitigt, wurden aber
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||
verworfen, um die Formulierungsfreiheit nicht einzuschränken. Für die Auswertung ist diese
|
||
Streuung als Rauschen zu behandeln; die maschinelle Analyse ist entsprechend heuristisch
|
||
ausgelegt.
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||
### Nebenbefund: Der Prompt war nachträglich verändert worden
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Bei der Einführung von `02_Prompt.md` fiel auf, dass `01_Prompt.md` im Zuge der
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||
werkzeugneutralen Überarbeitung geändert und committet worden war. Der in allen 24 Protokollen
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dokumentierte SHA-256 zeigte damit auf eine Fassung, die im Repository nicht mehr existierte.
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||
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||
Die As-Run-Fassung ließ sich **bitgenau rekonstruieren**: Aus dem je Lauf archivierten
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||
`_meta/combined_prompt.md` den Text vor dem angehängten Ausgabeverzeichnis-Block abschneiden,
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||
Zeilenenden normalisieren – das Ergebnis stimmt für drei unabhängig geprüfte Läufe exakt mit
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`1B0DB06B…3C02FF` überein. `01_Prompt.md` wurde darauf zurückgesetzt.
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**Methodische Lehre:** Die Archivierung des tatsächlich gesendeten Prompts je Lauf, ursprünglich
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als Nebeneffekt der Parallelfähigkeit eingeführt (Skill 3.1.0), hat hier die Reproduzierbarkeit
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gerettet. Ohne sie wäre der Bezug zwischen Protokoll und Prompt unwiederbringlich verloren
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gewesen.
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### Offene Frage
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Ob die Steuerung greift, ist eine empirische Frage. Erwartet wird eine höhere Anforderungszahl
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bei geringerer Tiefe je Modul und eine **kleinere Streuung** zwischen Läufen. Der Vergleich mit
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den fünf Solo-Läufen von Tag 1 (42 bis 82 Anforderungen, Faktor 2,0) wird das zeigen. Möglich
|
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ist auch, dass die Mindestabdeckung nur die Zahl flacher Anforderungen erhöht, ohne die
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||
Belegqualität zu halten – dann wäre die Änderung zurückzunehmen.
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## 8. Grenzen und offene Punkte
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**Nicht geklärt:** Ob der Verbrauchssprung im Fable-Block vom Modell oder vom Effort kommt –
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beide Variablen wechselten gleichzeitig. Ein Fable-Block auf `high` oder ein Sonnet-Block auf
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`max` würde die Frage entscheiden.
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**Nicht durchgeführt:** Die Stakeholder-Validierung nach Kapitel 4.3. Alle Aussagen dieses
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Protokolls beruhen auf maschinell erhebbaren Größen. Ob die erzeugten Anforderungen sachlich
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korrekt sind, ist damit ausdrücklich **nicht** gezeigt.
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**Nicht abgedeckt:** Versuch 2 (Agentendateien) und Versuch 3 (MCP-Server). Der Skill ist darauf
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vorbereitet (Modus `custom`), die Agentendefinitionen existieren aber noch nicht.
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**Offene Aufräumarbeiten:** Drei Streudateien in `C:\DEV\` aus Lauf 13; die Erweiterung der
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||
Nachlaufprüfung um Streudateien außerhalb des Laufverzeichnisses.
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**Nicht poolbar:** Iteration 2 und Iteration 3 unterscheiden sich im Untersuchungsgegenstand
|
||
(`SSMS_DB_SCHEMA.sql`, Commit `f349d189`). Ein Vergleich beider misst die Wirkung des
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||
Datenbankschemas – ein eigener Befund, keine Wiederholungsmessung. Mit n = 5 je Gruppe und
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überlappenden Spannen ist diese Wirkung derzeit **nicht** belegt.
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||
**Messtechnisch offen:** Der Snapshot-Zustand wird über `git status` geführt. Wird eine Datei
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||
zwischen Laufbeginn und Auswertung committet, sind Vorher- und Nachher-Stand gleich, obwohl die
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||
Zustände es nicht sind (Fall `4840`). Ein Inhaltshash des Arbeitsverzeichnisses je Lauf würde das
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schließen.
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**Offen für Prompt-Version 03:** Der Prompt schreibt die Ebene der Mindestabdeckung nicht vor.
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Das ist die verbliebene Hauptquelle der Strukturstreuung – von 92,7 % StRS bis 89,4 % SwRS bei
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||
identischem Prompt.
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**Einschränkung der Zeitmessung:** 18 der 24 Läufe liefen parallel. Für belastbare
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||
Laufzeitvergleiche wären serielle Wiederholungen nötig. Eine Teilauswertung zeigt bei den
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Solo-Läufen einen messbaren Kontentionseffekt: bei zwei gleichzeitigen Läufen 114–176 Sekunden
|
||
je Million Tokens, bei drei gleichzeitigen 185–233 – nicht überlappende Bereiche trotz kleiner
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Stichprobe.
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## 9. Verweise
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- Messprotokolle je Lauf: `Versuche/Versuch_01/Tag 1/<ModellID>/<Modus>/<Effort>/<Laufverzeichnis>/Protokoll.md`
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||
- Rohdaten: `RawResult.json` je Lauf, unverändert erhalten
|
||
- Exakt gesendeter Prompt je Lauf: `_meta/combined_prompt.md`
|
||
- Subagenten-Prompts: `_meta/subagenten.md`
|
||
- Maschinelle Anforderungsauswertung: `_meta/anforderungen.md` und `.json`
|
||
- Prozessvorgabe: `.claude/skills/run-experiment/SKILL.md` (Version 4.0.0, mit Änderungshistorie)
|
||
- Nachweis des Untersuchungsgegenstands: `Versuche/Versuch_01/_Codebasis-Nachweis.md`
|
||
- Struktur- und Umbenennungshistorie: `Versuche/Versuch_01/_Umbenennung_*.md`,
|
||
`_Umstrukturierung_2026-08-26.md`
|