Der TensorX-Wrapper wird providerneutral: opencode-tensorx-adapter.py heisst
jetzt opencode-adapter.py und waehlt ueber --provider {tensorx,lmstudio}
Gateway und Modellvorlage. Der TensorX-Pfad bleibt unveraendert; die vier
bestehenden Regressionstests laufen durch.
Neu fuer den lokalen Betrieb:
- opencode-lmstudio.json fuer google/gemma-4-e4b und qwen/qwen3.8-27b
- Preflight ueber /api/v0/models: Servererreichbarkeit, Modellverfuegbarkeit,
tool_use-Faehigkeit, geladenes Kontextfenster (--min-context, Standard 32768)
und genau eine geladene Instanz; --lmstudio-autoload stellt das selbst her
- local_runtime in RawResult.json (Quantisierung, Architektur, Runtime,
lms-Version, Instanzbezeichner, Kontextfenster) fuer Kap. 4.3
- effort_applied, da der lokale Endpunkt keinen Thinking-Level annimmt
Drei Befunde aus der Inbetriebnahme, alle im Adapter abgefangen: LM Studio
laedt standardmaessig nur 8192 Kontexttokens; ein erneutes lms load erzeugt
eine zweite Instanz und macht das Routing mehrdeutig; Effort ist lokal
wirkungslos. Dazu zwei Korrekturen am gemeinsamen Pfad (Abbruchgrund nur
einmal in errors, saubere lms-Versionskennung).
Enthaelt ausserdem die bislang nicht committeten Laeufe der Iterationen 8
und 9 sowie Versuch 2 (Iterationen 1 bis 3). Der laufende Lauf unter
Iteration 10 ist bewusst nicht enthalten.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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# OpenCode-Adapter
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Ein Wrapper, zwei Provider. `opencode-adapter.py` startet OpenCode headless und normalisiert den
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Lauf nach `RawResult.json`. Welcher Provider gilt, entscheidet `--provider`:
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| `--provider` | Modell-IDs | Betrieb | Vorlage |
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|---|---|---|---|
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| `tensorx` (Standard) | `z-ai/*`, `qwen/qwen3.8-flash-next`, `moonshotai/*` | Remote-Gateway `https://api.tensorx.ai/v1` | `opencode-tensorx.json` |
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| `lmstudio` | `google/gemma-4-e4b`, `qwen/qwen3.8-27b` | lokaler LM-Studio-Server `http://localhost:1234/v1` | `opencode-lmstudio.json` |
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`qwen/qwen3.8-flash-next` (TensorX) und `qwen/qwen3.8-27b` (lokal) teilen sich das Präfix `qwen/`.
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Das Präfix allein bestimmt den Adapter deshalb **nicht** – maßgeblich ist die vollständige
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Modell-ID gemäß dieser Tabelle.
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Der Abschnitt **LM Studio** unten beschreibt alles, was nur für den lokalen Betrieb gilt.
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Alle übrigen Abschnitte gelten für beide Provider.
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## Voraussetzungen und Authentifizierung
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1. OpenCode installieren und die Version protokollieren:
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```powershell
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npm install -g opencode-ai
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opencode --version
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```
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2. Nur für `--provider tensorx`: TensorX einmal im OpenCode-Credential-Store anmelden
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(`--provider lmstudio` braucht keine Anmeldung – der lokale Server prüft keinen Key):
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```powershell
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opencode auth login
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opencode auth list
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```
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Die statische Datei `opencode-tensorx.json` enthält Provider, Basis-URL, Modelle und
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Effort-Varianten, aber keinen API-Key. Der Adapter liest weder Cline-Dateien noch einen
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Cline-Credential-Store. OpenCode löst das Credential selbst auf. Keys niemals in
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Laufartefakte, Prompts oder die Konfigurationsvorlage schreiben.
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## Modell- und Effort-Mapping
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Der Adapter ergänzt intern das Providerpräfix (`tensorx/` bzw. `lmstudio/`). Aus
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`qwen/qwen3.8-flash-next` wird daher für OpenCode
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`tensorx/qwen/qwen3.8-flash-next`; im Messprotokoll bleibt die ursprüngliche TensorX-ID.
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Die Stufen `low`, `medium`, `high`, `xhigh` und `max` werden als OpenCode-Varianten aus der
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Providervorlage übergeben. Für Qwen und GLM über TensorX enthält die Variante
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`thinking: {type: enabled, level: ...}`; `max` wird auf `xhigh` abgebildet, falls der Provider
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keine eigene `max`-Stufe kennt. Nur in der Vorlage vorhandene Varianten werden per
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`--variant` gesetzt.
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**Bei `lmstudio` ist Effort nicht steuerbar.** Der OpenAI-kompatible Endpunkt von LM Studio
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nimmt keinen Thinking-Level entgegen; `opencode-lmstudio.json` deklariert deshalb bewusst keine
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Varianten. Der Adapter protokolliert das im `Adapter.log` und setzt `effort_applied: false` in
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`RawResult.json`. Der übergebene `--effort`-Wert bleibt als angeforderte Bedingung erhalten, ist
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im Protokoll aber unter „Sampling-Parameter" als **nicht steuerbar** auszuweisen – niemals so
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darzustellen, als hätte er gewirkt. Reasoning-Tokens liefern die Modelle trotzdem, sofern sie
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von sich aus mit `reasoning_content` antworten.
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## Isolierte Laufkonfiguration
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Für jeden Lauf schreibt der Adapter `_meta/opencode-config.json` und setzt nur für den
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Kindprozess `OPENCODE_CONFIG` auf diese Datei. Der Aufruf verwendet `opencode run --pure`,
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damit keine interaktive Oberfläche benötigt wird. Der Prompt wird über stdin übergeben.
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Die Berechtigungen beginnen mit `deny` und erlauben gezielt:
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- Lesen, Suchen, Auflisten sowie eine kleine Read-only-Shell-Allowlist;
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- Schreiben und externe Verzeichnisse ausschließlich für das angegebene Ergebnisverzeichnis;
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- im Modus `solo` keine Tasks;
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- im Modus `builtin` nur OpenCodes `general`- und `explore`-Subagenten;
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- im Modus `custom` nur Rollen aus der mit `--agents` übergebenen JSON-Datei.
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Für das Ergebnisziel erzeugt der Wrapper kanonische sowie zum aktiven OpenCode-Root und zur
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Git-Worktree-Wurzel relative Allow-Patterns. Das ist unter Windows notwendig, wenn Root und
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Laufverzeichnis im selben Git-Worktree liegen, das Laufverzeichnis aber außerhalb des
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Root-Unterordners liegt.
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Webzugriff, Skills, Rückfragen und Weiterdelegation durch Subagenten bleiben gesperrt. Bei
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`custom` übersetzt der Adapter `description` und `prompt` jeder Rolle in eine explizite
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OpenCode-Subagentenkonfiguration mit demselben Modell wie der Hauptagent.
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## LM Studio (nur `--provider lmstudio`)
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Lokale Läufe sind eine eigene Versuchsbedingung: kein Netzzugriff, keine Providerkosten,
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gewichtsbezogene Reproduzierbarkeitsangaben (Quantisierung, Runtime, Kontextfenster) und ein
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Kontextfenster, das der Server beim Laden festlegt.
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### Vorbereitung
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```powershell
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lms server start # OpenAI-kompatibler Endpunkt auf Port 1234
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lms ls # heruntergeladene Modelle
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lms get qwen/qwen3.8-27b # fehlendes Modell holen (mehrere GB)
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lms ps # geladene Instanzen samt Kontextfenster
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```
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### Preflight des Adapters
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Vor dem Start von OpenCode prüft der Adapter über `GET /api/v0/models` und bricht mit
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Exitcode `2` und einer Handlungsanweisung ab, wenn eine Bedingung verletzt ist:
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| Prüfung | Abbruchgrund |
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|---|---|
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| Server erreichbar | `lms server start` fehlt |
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| Modell vorhanden | nicht heruntergeladen → `lms get <ID>` |
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| `capabilities` enthält `tool_use` | ohne Tool-Calling ist kein Analyselauf möglich |
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| `max_context_length` ≥ `--min-context` | Modell kann die Bedingung nicht erfüllen |
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| Zustand `loaded` und `loaded_context_length` ≥ `--min-context` | zu kleines Fenster schneidet die Codebasis **stillschweigend** ab |
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| genau **eine** geladene Instanz | mehrere Instanzen (`modell`, `modell:2`) beantworten dieselbe `model`-Angabe; das Routing wäre nicht reproduzierbar |
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`--min-context` ist standardmäßig `32768`. Ein bewusst kleinerer Wert ist zulässig, gehört aber
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als abweichende Versuchsbedingung ins Protokoll.
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`--lmstudio-autoload` stellt den Sollzustand selbst her: Es entlädt **alle** Instanzen des
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Modells und lädt genau eine mit `--min-context` neu. Ohne das Flag meldet der Preflight nur den
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exakten `lms`-Befehl. Die Standardgröße von LM Studio (häufig 8192) reicht für eine
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Codebasisanalyse nicht.
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Das geladene Fenster wird zusätzlich als `limit.context` in die Laufkonfiguration geschrieben,
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damit OpenCode nicht mehr Kontext sendet, als der Server vorhält.
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### Zusätzliche Laufartefakte und Messfelder
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| Datei | Inhalt |
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|---|---|
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| `_meta/lmstudio-modelle.json` | Rohantwort von `/api/v0/models` zum Zeitpunkt des Preflights |
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`RawResult.json` enthält bei lokalen Läufen zusätzlich:
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| Messgröße | Feld |
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|---|---|
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| Kontextfenster des Laufs | `context_window` (= `local_runtime.loaded_context_length`) |
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| Quantisierungsstufe | `local_runtime.quantization` |
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| Runtime und Architektur | `local_runtime.compatibility_type`, `local_runtime.arch` |
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| Runtime-Version | `local_runtime.lms_version` |
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| Instanzbezeichner | `local_runtime.instance_id` |
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| Endpunkt | `local_runtime.base_url` |
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| Kosten | `cost` ist `0`; `cost_source` weist „nicht erfasst (lokaler Betrieb)" aus |
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| Effortwirkung | `effort_applied` ist `false` |
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Damit sind die von Kapitel 4.3 geforderten Angaben für lokalen Betrieb – Runtime samt Version
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und Quantisierungsstufe – vollständig erfasst.
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### Laufzeitverhalten
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Kleine lokale Modelle beenden eine Aufgabe nicht zuverlässig von selbst; im Smoke-Test lief
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`google/gemma-4-e4b` über 50 Schritte weiter, ohne die geforderte Datei zu schreiben. Der
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Stall-Timeout greift dabei **nicht**, weil laufend Text erzeugt wird. Für lokale Läufe deshalb
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immer ein absolutes `--max-runtime` setzen und einen Abbruch als solchen protokollieren, statt
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ihn als Ergebnis zu werten.
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## Aufruf
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```powershell
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$skillDir = "<Verzeichnis des Skills>"
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$lauf = "<absoluter Pfad zum Laufverzeichnis>"
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$root = "<Root-Verzeichnis der Codebasis>"
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$provider = "<tensorx|lmstudio>"
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$modell = "<Modell-ID>"
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$effort = "<low|medium|high|xhigh|max>"
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$modus = "<solo|builtin|custom>"
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$agents = "<Agenten-JSON; nur bei custom>"
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python "$skillDir\opencode-adapter.py" `
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--prompt "$lauf\_meta\combined_prompt.md" `
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--root $root `
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--output "$lauf\Ergebnisse" `
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--provider $provider `
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--model $modell `
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--effort $effort `
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--mode $modus `
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--agents $agents `
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--stall-timeout 600 `
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--max-runtime 0 `
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--result-dir $lauf `
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--title "run-experiment $modell $modus $effort"
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```
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Für `--provider lmstudio` kommen hinzu:
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```powershell
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--min-context 32768 ` # Mindestgröße des geladenen Kontextfensters
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--lmstudio-autoload ` # Modell notfalls selbst neu laden
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--max-runtime 3600 # absolutes Limit; lokale Modelle terminieren nicht zuverlässig
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```
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`--base-url` (Standard `http://localhost:1234`) und `--lms` (Pfad zur CLI) sind nur nötig, wenn
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Port oder Installationsort abweichen.
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`--agents` bei `solo` und `builtin` weglassen. `--stall-timeout 600` beendet den gesamten
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OpenCode-Prozessbaum, wenn zehn Minuten lang weder stdout noch stderr Aktivität zeigen.
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`--stall-timeout 0` deaktiviert diese Sicherung. `--max-runtime 0` setzt kein absolutes
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Laufzeitlimit. `Ctrl+C` beendet ebenfalls den Prozessbaum und persistiert soweit möglich das
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Teilergebnis. Ein leeres `Ergebnisse`-Verzeichnis macht den Lauf standardmäßig zu einem Fehler.
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Nur ein bewusst textueller Smoke-Test darf diese Prüfung mit `--allow-empty-output` abschalten.
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## Laufartefakte und Messfelder
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| Datei | Inhalt |
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|---|---|
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| `OpenCodeEvents.jsonl` | unveränderter, inkrementell geschriebener JSON-Ereignisstrom |
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| `OpenCode.log` | OpenCode-stderr, inkrementell geschrieben |
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| `Adapter.log` | Start, Lebenszyklus, Abbruchgrund und Abschluss des Wrappers |
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| `_meta/opencode-config.json` | tatsächlich verwendete, keyfreie Laufkonfiguration |
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| `_meta/opencode-session.json` | exportierte Session, soweit eine Session-ID vorliegt |
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| `RawResult.json` | normalisierte Metriken für das gemeinsame Messprotokoll |
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Aus `RawResult.json` verwenden:
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| Messgröße | Feld |
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|---|---|
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| Erfolg/Abbruch | `is_error`, `subtype`, `timed_out`, `interrupted`, `exit_code`, `errors` |
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| Modellkontrolle | `provider`, `model`, `model_requested` |
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| Zeit | `duration_ms`, `start_time`, `end_time` |
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| Tokens | `usage.prompt_tokens`, `completion_tokens`, `reasoning_tokens`, `cache_read_tokens`, `cache_creation_tokens`, `total_tokens` |
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| Turns und Ende | `num_turns`, `finish_reason` |
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| Tools | `tool_call_count`, `tool_call_types`, `tool_calls` |
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| Subagenten | `subagent_stats`, `subagent_details` |
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| Ergebnisdateien | `written_files` |
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| Abschlusstext | `result` |
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| Reproduzierbarkeit | `adapter_version`, `opencode_version`, `config_path`, `session_id`, `adapter` |
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| Effortwirkung | `effort`, `effort_applied` |
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| Lokaler Betrieb | `local_runtime`, `context_window`, `cost_source` (nur `lmstudio`) |
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`usage.total_tokens` übernimmt nach Möglichkeit OpenCodes Gesamtwert. Fehlt dieser, addiert
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der Adapter Input, Output, Reasoning, Cache-Read und Cache-Write aus den gelieferten
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OpenCode-Feldern. Kosten werden nur protokolliert, wenn OpenCode sie liefert; nicht schätzen.
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Bei `lmstudio` entstehen keine Providerkosten – `cost` ist definitionsgemäß `0`, nicht
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„unbekannt". Cache-Read und Cache-Write liefert der lokale Server nicht; sie sind im Protokoll
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als `nicht erfasst` auszuweisen.
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## Pflichtprüfung
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1. `RawResult.json` existiert und `is_error` ist `false`.
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2. `timed_out` und `interrupted` sind `false`; `exit_code` ist `0`.
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3. `OpenCode.log` und `errors` enthalten keinen Provider- oder Permissionfehler.
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4. Für Analyseversuche ist `Ergebnisse/` nicht leer und `tool_call_count` größer null.
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5. `model_requested` entspricht der angeforderten Modell-ID; `provider` entspricht `--provider`.
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6. Bei `custom` sind die erwarteten Rollen in `subagent_stats.by_type` nachweisbar.
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7. Bei `lmstudio` zusätzlich: `local_runtime.loaded_context_length` ≥ `--min-context`,
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`local_runtime.quantization` und `local_runtime.lms_version` sind gefüllt, und
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`effort_applied` ist `false` (im Protokoll als nicht steuerbar vermerken).
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Ein absichtlich textueller Smoke-Test darf von den Prüfungen 4 und 6 abweichen, muss aber
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Antwort, Exitcode, Modell, Sessionexport und Tokenmetriken bestätigen.
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