Neue gueltige Zellen in Iteration 3 - claude-opus-5/solo/high: 363 Anforderungen, 99,7 % mit Primaerbeleg, Belege je Anforderung Median 2,0, 38,1 Mio. Tokens - claude-fable-5/solo/high: 241 Anforderungen, 98,3 % mit Primaerbeleg, 89,0 % PRIMAER-Anteil, vollstaendig regelkonform, 30,6 Mio. Tokens Damit sind 6 von 12 Zellen des Rasters belegt. Zwei Befunde daraus: Die Belegdichte folgt dem Modell, nicht dem Effort. Opus erreicht Median 2,0 auch auf high; alle 44 Sonnet-Laeufe lagen bei 1,0. max hebt Opus auf 3,0. Die frueher dem Effort zugeschriebene Verdopplung ist damit eingegrenzt. Die Fable-Modellverletzung ist reproduziert und abgegrenzt. Bei builtin laufen die Subagenten auf claude-opus-5[1m] statt Fable (zweiter Fall nach Iteration 1), bei solo dagegen sauber. Nicht das Modell ist die Ursache, sondern Fable in Kombination mit Delegation. Fehlmessungen, vollstaendig protokolliert - vier 429-Abbrueche (Session-Kontingent) aus dem Parallelblock 19:59; drei davon mit Teilbestand, einer ohne Ergebnis - opus-5/builtin/high zum dritten Mal gescheitert: 790,7 Mio. Tokens ueber drei Anlaeufe ohne Artefakt. Zelle mit dieser Prompt-Version nicht messbar. Skill 7.0.0 (MAJOR) - Isolationsmechanismus modusabhaengig: --safe-mode schaltet MCP-Server und Custom-Agenten ab und ist mit V2/V3 unvereinbar. Smoke-Test verifiziert: mit Flag spawned=0, ohne Flag spawned=2. Ersatz fuer custom/MCP: --strict-mcp-config plus --disallowedTools Skill WebSearch WebFetch SlashCommand. - 6.1.0: Pflichtpruefung leeres Ergebnisverzeichnis = Fehlmessung unabhaengig von is_error; CLAUDE_CODE_PRINT_BG_WAIT_CEILING_MS=0; Protokollfeld Gueltigkeit - extract-subagenten.py: Start-Quittung wird nicht mehr als Ertragsmass ausgewiesen Versuch 2 und 3 vorbereitet - Prompt-Kette V1 -> V2 (02-A, angepasst an Agentendateien) -> V3 (02-B, MCP) - V2: acht Rollen inkl. nicht delegierendem ISO-29148-Orchestrator - V3: elf Rollen, fuenf Werkzeugserver, neue Belegklasse LAUFZEIT Ablaufprotokoll um Phase 6 und 7 sowie die Vorbereitung von V2/V3 ergaenzt. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
82 KiB
name, description, argument-hint, version
| name | description | argument-hint | version |
|---|---|---|---|
| run-experiment | Führt einen Versuchs-Prompt aus einer Prompt-Datei als messbaren Headless-Lauf mit Claude Code oder Codex CLI aus und schreibt ein Messprotokoll mit Start-/Endzeit, Modell, Tokenverbrauch und weiteren Metriken. Verwenden bei "/run-experiment <Pfad-zur-Prompt-Datei>" oder wenn der User einen Versuch/ein Experiment ausführen und tracken will. | <Pfad zur Prompt-Datei> <Root-Verzeichnis> | 7.0.0 |
RunExperiment – Versuchslauf mit Messprotokoll
Du führst einen wissenschaftlichen Versuchslauf für die Masterarbeit aus. Der Prompt aus der übergebenen Datei wird als separater Headless-Lauf über den zum Modell passenden Werkzeugadapter ausgeführt, damit Tokenverbrauch und Modell maschinenlesbar erfasst werden. Anschließend schreibst du ein Messprotokoll neben die Prompt-Datei.
Parameter
- Prompt (Pflicht): Pfad zur Prompt-Datei (Markdown). Erstes Argument in
$ARGUMENTS. - Root (Pflicht): Verzeichnis, das als Root des Versuchslaufs dient. Zweites Argument. Es ist die Wurzel der zu analysierenden Codebasis und wird nur GELESEN. Der Codex-Adapter erstellt daraus ein isoliertes temporäres Arbeitsabbild; andere Adapter starten unmittelbar mit diesem Root als Arbeitsverzeichnis. Fehlt das Argument: den User danach fragen und NICHT stillschweigend das aktuelle Verzeichnis verwenden. Vor dem Lauf prüfen, dass das Verzeichnis existiert; sonst abbrechen und den User informieren.
- Modell (Pflicht, kein Default): Wird vor jedem Lauf beim User erfragt – siehe Schritt 4 im Ablauf. Nennt der User das Modell bereits im Aufruf („… mit Opus 5"), diese Angabe übernehmen und nicht erneut fragen. Ohne Angabe niemals stillschweigend ein Modell wählen: Das Modell ist eine unabhängige Variable der Versuchsreihe.
- Agentenmodus (Pflicht, kein Default): Wird wie das Modell vor jedem Lauf beim User
erfragt – siehe Schritt 5 im Ablauf. Bestimmt, ob und welche Subagenten der Lauf einsetzen
darf. Drei Modi:
solo,builtin,custom(Details in Schritt 5). - Effort (Pflicht, kein Default): Denkaufwand des Modells. Wird wie Modell und Agentenmodus vor jedem Lauf beim User erfragt – siehe Schritt 6.
Alle Ausgaben des Laufs (Ergebnisdateien, Messprotokoll, Rohdaten) landen in einem neuen Laufverzeichnis neben der Prompt-Datei, niemals im Root-Verzeichnis:
<Verzeichnis der Prompt-Datei>\
<NN>_Prompt.md
<Iteration>\<ModellID>\<Agentenmodus>\<Effort>\
<NN>_Lauf_<yyyy-MM-dd_HHmmss>_v<skillversion>-<id4>\
Protokoll.md
RawResult.json (adapterübergreifend normalisierte Messdaten)
RawEvents.jsonl (nur Codex: unveränderter JSONL-Ereignisstrom)
Stderr.log
_meta\ (Laufsteuerung: combined_prompt.md, before.txt, after.txt, Zeitstempel,
subagenten.md/.json, anforderungen.md/.json)
Ergebnisse\ (NUR vom Prompt erzeugte Artefakte, z. B. StRS.md, SyRS.md, ...)
Die unabhängigen Variablen bilden die Ordnerebenen, nicht den Dateinamen:
-
<Iteration>–Iteration 1,Iteration 2, … fortlaufend. Die Ebene hält Blöcke auseinander, die unter unterschiedlichem Stand des Versuchsaufbaus oder des Untersuchungsgegenstands entstanden sind. Vor dem Anlegen die höchste vorhandene Iteration ermitteln und entscheiden, ob der Lauf dazugehört oder eine neue Iteration eröffnet – im Zweifel den User fragen.Eine neue Iteration ist zu eröffnen, wenn sich etwas ändert, das Läufe nicht mehr poolbar macht: der Codebasis-Snapshot, die Prompt-Version, die Werkzeugkonfiguration oder eine MAJOR-Version dieses Skills. Reine PATCH- und MINOR-Änderungen begründen keine neue Iteration.
Abgrenzung zur Prompt-Version.
<Iteration>meint die Versuchsiteration – eine Menge poolbarer Läufe. Die Fassung der Prompt-Datei heißt seit Version 4.4.0 durchgängig Prompt-Version (01_Prompt.md= Prompt-Version 01). Beides fällt nicht zusammen: Iteration 2 und Iteration 3 laufen beide unter Prompt-Version 02 und unterscheiden sich nur im Untersuchungsgegenstand.Die Ebene hieß bis Version 4.3.0
<Versuchstag>mit WertenTag 1,Tag 2, …. Der Name band sie an das Kalenderdatum, obwohl sie die Vergleichbarkeit abbildet: Iteration 2 und Iteration 3 entstanden am selben Tag, unterscheiden sich aber im Untersuchungsgegenstand (Iteration 3 enthält den DB-Schema-DumpSSMS_DB_SCHEMA.sql, Iteration 2 nicht). Maßgeblich ist die Vergleichbarkeit, nicht das Datum. -
<ModellID>– die an--modelübergebene ID, z. B.claude-sonnet-5,claude-opus-5,claude-fable-5 -
<Agentenmodus>–solo,builtinodercustom -
<Effort>–low,medium,high,xhighodermax
Der Verzeichnisname trägt nur noch, was den einzelnen Lauf identifiziert:
<NN>– Nummernpräfix der Prompt-Datei (z. B.01bei01_Prompt.md)<yyyy-MM-dd_HHmmss>– Startzeit sekundengenau<skillversion>– Version dieses Skills zum Startzeitpunkt, z. B.v3.10.0<id4>– 4 Hexstellen Zufall; garantiert Eindeutigkeit auch bei gleichzeitigem Start
Warum Ordnerebenen statt Namensbestandteile: Der Name wuchs mit jeder neuen unabhängigen
Variable weiter und war mit fünf Bestandteilen kaum noch lesbar. Als Ordnerebenen sind die
Bedingungen navigierbar, je Zelle abzählbar (ls "<tag>/<modell>/<modus>/<effort>" | wc -l ergibt
unmittelbar die Anzahl der Messpunkte) und beim Hinzufügen einer weiteren Variable erweiterbar,
ohne bestehende Namen zu brechen. Die Angaben sind redundant zum Protokoll – bei Widerspruch
gilt das Protokoll.
Jeder Lauf ist vollständig selbstenthalten. Sämtliche Steuerdateien liegen in _meta\
innerhalb des Laufverzeichnisses – nicht im gemeinsamen Scratchpad. Das ist Voraussetzung
für parallele Läufe (siehe „Parallele Läufe") und archiviert nebenbei den exakt gesendeten
Prompt je Lauf. Ergebnisse\ enthält ausschließlich die vom Prompt geforderten Artefakte.
Aufbau dieses Skills
Der Skill ist zweigeteilt:
## Prozessbeschreibt werkzeugneutral, was je Lauf zu tun und zu erheben ist. Dieser Teil gilt unabhängig davon, mit welchem LLM oder welcher CLI gearbeitet wird.## Werkzeugadapterbeschreibt wie das mit einem konkreten Werkzeug umgesetzt wird. Ausgearbeitet sind Adapter für Claude Code und Codex CLI. Konkrete Flags und Rohfelder sind ausschließlich dem gewählten Adapterabschnitt zu entnehmen.
Arbeitsteilung mit der Prompt-Datei: Der Prompt enthält ausschließlich die Analyseanweisung und ist damit von jedem LLM verwendbar. Alles Werkzeug- und Ablaufbezogene – verfügbare Werkzeuge, Ausgabeverzeichnis, Messgrößen – steuert dieser Skill bei und dokumentiert es im Protokoll. Die Prompt-Datei wird dabei nie verändert; ergänzende Blöcke werden nur an den per stdin übergebenen Text angehängt (siehe Schritt „Prompt zusammenstellen").
Prozess
1. Vorbereitung
-
Prompt-Datei bestimmen und lesen. Nennt der User eine Datei ausdrücklich, gilt diese. Andernfalls im Versuchsordner die höchste Prompt-Versionsnummer wählen (
02_Prompt.mdvor01_Prompt.md) und die getroffene Wahl im Abschlussbericht nennen. Existiert die Datei nicht: abbrechen und den User informieren.Die gewählte Datei wird mit Pfad und SHA-256 ins Protokoll übernommen. Ältere Prompt-Versionen bleiben unverändert liegen – sie sind der Beleg dafür, unter welcher Fassung frühere Läufe entstanden sind, und dürfen nicht nachträglich angepasst werden.
-
Aus dem Metadaten-Block der Prompt-Datei (falls vorhanden) Versuch/Prompt-Version übernehmen.
-
Werkzeugadapter bestimmen und CLI-Pfad auflösen. Die Modell-ID entscheidet eindeutig:
claude-*verwendet Claude Code, OpenAI-IDs wiegpt-*odero*verwenden Codex CLI. Keine Modell-ID an eine CLI übergeben, die sie nicht unterstützt.Unter Windows liegt
claudein der Regel nicht im PATH. ErstGet-Command claude -ErrorAction SilentlyContinueversuchen; schlägt das fehl, auf die VSCode-Extension zurückfallen und die höchste Versionsnummer wählen:$claude = (Get-Command claude -ErrorAction SilentlyContinue).Source if (-not $claude) { $claude = Get-ChildItem "$env:USERPROFILE\.vscode\extensions\anthropic.claude-code-*-win32-x64\resources\native-binary\claude.exe" | Sort-Object FullName | Select-Object -Last 1 -ExpandProperty FullName }Für OpenAI-Modelle entsprechend
Get-Command codex -ErrorAction SilentlyContinueverwenden; als Fallback die höchste VS-Code-Extension unter$env:USERPROFILE\.vscode\extensions\openai.chatgpt-*-win32-x64\bin\windows-x86_64\codex.exewählen. Findet sich die benötigte ausführbare Datei nicht: abbrechen und den User informieren. Adapter und aufgelösten Pfad fürs Protokoll festhalten. -
Modell beim User erfragen. Hat der User das Modell nicht bereits im Aufruf genannt, immer per
AskUserQuestionnachfragen – auch dann, wenn frühere Läufe derselben Versuchsreihe ein bestimmtes Modell verwendet haben. Es gibt bewusst keinen Default.Als Optionen die vollen Modell-IDs anbieten, nicht die Kurzformen. Nur aktuell dokumentierte und von der installierten CLI angebotene IDs aufnehmen:
Modell-ID Einordnung claude-opus-5stärkstes Modell, teuerster Lauf claude-sonnet-51-Mio.-Kontextfenster, für große Codebasen meist ausreichend claude-fable-5schnell und günstig claude-haiku-4-5-20251001günstigstes Modell OpenAI-Modell-ID Einordnung gpt-5.6-solstärkstes Modell der GPT-5.6-Familie, 1.050.000 Kontexttokens gpt-5.6-terraausgewogenes Verhältnis aus Leistung und Verbrauch gpt-5.6-lunaschnelle und günstige GPT-5.6-Variante In der Frage den letzten verwendeten Stand nennen, damit der User bewusst wechseln oder bewusst wiederholen kann (z. B. „Lauf 3 lief mit
claude-sonnet-5, 11.516.200 Tokens, 23:40").Niemals die Kurzformen
opus,sonnet,fablean--modelübergeben. Sie lösen auf das jeweils neueste Modell auf und verschieben sich über die Zeit – damit wäre die Versuchsbedingung nicht reproduzierbar. Für ein 1-Mio.-Token-Fenster die Variante mit[1m]-Suffix wählen (z. B.claude-opus-5[1m]).Für OpenAI ebenfalls keine Familienaliase wie
gpt-5.6verwenden. Die gewünschte Variante vollständig binden, beispielsweisegpt-5.6-sol. Vor einem Lauf die Modell-ID gegen die aktuelle offizielle OpenAI-Modelldokumentation und, soweit verfügbar, den lokalencodex debug models-Katalog prüfen.Weicht das gewählte Modell vom letzten Lauf ab, im Protokoll unter „Anmerkungen" als geänderte Versuchsbedingung vermerken und in der Änderungshistorie des Skills ergänzen.
-
Agentenmodus beim User erfragen. Wie beim Modell: kein Default, immer nachfragen, wenn der User den Modus nicht bereits im Aufruf genannt hat. Der Modus ist die zentrale Unterscheidung zwischen den Versuchen der Arbeit.
Modus Versuch Bedeutung soloV1 Ein Thread, ein Kontext. Der Lauf darf keine Subagenten starten. builtinV1b Eingebaute Subagenten erlaubt ( Explore,general-purpose).customV2 Nur vordefinierte, geprompte Agenten aus --agents.Flags je Modus – zusätzlich zur Standardkonfiguration aus Abschnitt 2:
switch ($modus) { 'solo' { $agentFlags = @('--disallowedTools','Task','Agent','Workflow') } 'builtin' { $agentFlags = @() } 'custom' { $agentFlags = @('--agents', (Get-Content $agentDatei -Raw)) } }Warum
Task,AgentundWorkflow: Welchen Namen das Subagenten-Werkzeug in der jeweiligen CLI-Version trägt, ist nicht dokumentiert – im Binary von 2.1.245 kommenTaskundAgentvor; beide zu sperren ist unschädlich, ein nicht existierender Name läuft ins Leere.Workfloworchestriert ebenfalls Subagenten und muss mitgesperrt werden: Im Verifikationstest (2026-08-25, CLI 2.1.245) wich der Agent nach der Sperre vonTask/Agentgenau darauf aus. Verifiziert wurdenspawned: 0, die Antwort „KEINE SUBAGENTEN MOEGLICH" und ein Denial aufWorkflow. Kontrolle nach dem Lauf:subagent_stats.spawnedmuss im Modussologenau0sein – andernfalls hat die Sperre nicht gegriffen und der Lauf ist als Fehlmessung zu kennzeichnen.Im Modus
solosind Permission-Denials aufTask/Agenterwartbar, wenn der Agent zu delegieren versucht. Sie sind im Protokoll getrennt von sonstigen Denials auszuweisen und nicht als Einschränkung der Werkzeugkonfiguration zu werten – sie sind die Bedingung selbst.Für
custom(V2): Die Agentendefinitionen liegen als JSON-Datei neben der Prompt-Datei (z. B.Versuche/Versuch_02/02_Agents.json), nicht im Codebasis-Snapshot. Sie werden wie der Prompt per SHA-256 gehasht und im Protokoll geführt. So bleibt der eingefrorene Snapshot unangetastet und die Agentenkonfiguration ist eine dokumentierte, versionierte Versuchsbedingung. Format sieheclaude --helpzu--agents.Codex-Adapter ab Version 5.0.0: ausschließlich
soloist freigegeben und wird doppelt mit--disable multi_agentsowie-c agents.enabled=falseerzwungen. Beibuiltinodercustomabbrechen und mitteilen, dass dieser Adaptermodus noch nicht verifiziert ist. Eine stillschweigende Annäherung an Claude-Agentendefinitionen wäre keine reproduzierbare Bedingung. -
Effort beim User erfragen. Kein Default, immer nachfragen, wenn der User die Stufe nicht bereits im Aufruf genannt hat. Stufen:
low,medium,high,xhigh,max. Übergabe bei Claude per--effort <stufe>, bei Codex per-c model_reasoning_effort=\"<stufe>\".In der Frage den bisherigen Stand nennen. Alle Läufe bis einschließlich Lauf B liefen auf
high– geerbt aus der Sitzungseinstellung, nicht bewusst gesetzt; der Wert wurde nachträglich aus den Transkripten belegt. Wer die Stufe wechselt, ändert die Versuchsbedingung und macht den Lauf mit den bisherigen unvergleichbar.Claude-spezifisch: Der Effort ist aus dessen
RawResult.jsonnicht rekonstruierbar. Das Ergebnisobjekt enthält keineffort-Feld. Nur das Session-Transkript hält ihn je Nachricht fest ("effort": "high"). Fehlt er im Protokoll, ist die Bedingung nachträglich allein über das Transkript belegbar – und das nur, solange die Session persistiert ist. -
Messgrößen VOR dem Lauf erfassen (PowerShell):
- Startzeit:
Get-Date -Format o - SHA-256 der Prompt-Datei:
(Get-FileHash <datei> -Algorithm SHA256).Hash - Adapter und CLI-Version:
& $cli --version - Git-Zustand des Root-Verzeichnisses:
git -C <root> rev-parse HEADundgit -C <repo> status --porcelain -- <pfad-des-roots>(dirty ja/nein). Immer pfadskopiert prüfen. Liegt die Codebasis als Unterverzeichnis im Arbeitsrepo (seit Commitf045b99ader Fall, davor ein eigenes Repo per Gitlink), meldet ein unskopiertesgit -C <root> status --porcelainden Status des gesamten Arbeitsrepos – einschließlich aller Versuchsordner. Der Vorher/Nachher-Vergleich schlägt dann bei jedem Lauf falsch an. - Git-Commit dieses Repos (Stand der Prompt-Datei):
git rev-parse HEAD
- Startzeit:
-
Kollisionsfreies Laufverzeichnis anlegen. Sekundengenau, mit Agentenmodus und Zufalls-ID; bei Namenskollision neu würfeln:
# Bedingungen werden Ordnerebenen, nicht Namensbestandteile # Iteration ermitteln: hoechste vorhandene Iteration, sonst 'Iteration 1' $iterationen = Get-ChildItem "<promptverzeichnis>" -Directory -Filter 'Iteration *' -EA SilentlyContinue | Sort-Object { [int]($_.Name -replace '\D','') } $iteration = if ($iterationen) { $iterationen[-1].Name } else { 'Iteration 1' } $zelle = Join-Path (Join-Path (Join-Path $iteration $modell) $modus) $effort $skillVer = 'v7.0.0' # entspricht version: im Frontmatter dieses Skills do { $id4 = '{0:x4}' -f (Get-Random -Maximum 65536) $lauf = Join-Path "<promptverzeichnis>\$zelle" "<NN>_Lauf_$(Get-Date -Format 'yyyy-MM-dd_HHmmss')_${skillVer}-$id4" } while (Test-Path $lauf) New-Item -ItemType Directory -Force "$lauf\Ergebnisse" | Out-Null New-Item -ItemType Directory -Force "$lauf\_meta" | Out-Null -
Dateibestand des Roots vor dem Lauf sichern – das Root soll unverändert bleiben, jede Änderung dort ist eine Auffälligkeit fürs Protokoll. Ziel ist
_meta\im Laufverzeichnis, nicht der gemeinsame Scratchpad:# Leerwertsicher: -Value erzwingt das Schreiben auch bei sauberem Root. Set-Content -Path "$lauf\_meta\before.txt" ` -Value (git -C <repo> status --porcelain -- <pfad-des-roots> | Out-String)Nicht
git ... | Set-Content <datei>verwenden: Ist die Pipeline leer (sauberes Root), schreibtSet-Contentdie Datei nicht und lässt einen alten Inhalt stehen. Der Vorher/Nachher-Vergleich meldet dann eine Abweichung, die es nicht gibt. (Kein Git-Repo? Dann rekursive Dateiliste mit LastWriteTime nach_meta\schreiben.)
Isolation: Die Codebasis ist ein eingefrorener Snapshot ohne KI-Konfigurationen.
Der Untersuchungsgegenstand wurde einmalig um alle KI-Assistenz-Konfigurationen bereinigt
(.claude/, .agents/, .codex/, .cursor/, .serena/, .opencode/, .memory-mcp/,
CLAUDE.md, AGENTS.md, .mcp.json, opencode.json, skills-lock.json, .coderabbit.yaml,
.aiignore, .claudeignore, .cursorignore), und das GitHub-Remote ist entkoppelt. Die
Bedingung „keine Agentendateien, keine MCP-Server" ist damit eine Eigenschaft des Snapshots
und muss nicht pro Lauf hergestellt werden. Damit entfällt jeder destruktive Vorbereitungsschritt.
Vor jedem Lauf den Snapshot prüfen – nicht bereinigen:
$muster = 'CLAUDE\.md|AGENTS\.md|GEMINI\.md|\.mcp\.json|opencode\.json|skills-lock\.json|' +
'\.coderabbit\.yaml|\.aiignore|\.claudeignore|\.cursorignore|copilot-instructions|' +
'^\.(claude|agents|codex|cursor|serena|opencode|memory-mcp|continue|gemini|windsurf)/'
$fund = git -C <root> ls-files | Select-String -Pattern $muster
if ($fund) { "WARNUNG: KI-Konfigurationen im Snapshot:"; $fund }
Den Regex nicht „vereinfachen". Die Anker ((^|/), $, führender Punkt) sind notwendig.
Select-String arbeitet in PowerShell standardmäßig case-insensitiv; ein gelockertes Muster
schlägt deshalb auf echte Produktdateien an. In dieser Codebasis etwa:
src/backend/Centron.BL/ArtificialIntelligence/Chat/ClaudeCodeChatModelClient.cs und
GoogleGeminiChatModelClient.cs – Bestandteile des KI-Assistenz-Features der ERP-Suite und
damit legitimer Untersuchungsgegenstand, keine Werkzeugkonfiguration. Bei einem Treffer immer
erst die konkreten Pfade ansehen, bevor Alarm ausgelöst wird.
Findet die Prüfung echte Treffer: abbrechen und den User informieren – nicht eigenmächtig löschen. Der Codebasis-Snapshot ist ein Messinstrument. Eine Änderung daran ist eine Änderung der Versuchsbedingung und macht Läufe untereinander unvergleichbar; sie gehört abgestimmt, committet und im Protokoll dokumentiert.
Das Remote ist entkoppelt. Im Codebasis-Repo wird niemals gepusht, gefetcht oder ein Remote hinzugefügt. Der Snapshot bleibt eingefroren.
2. Prompt zusammenstellen
Dem Prompttext werden zwei Blöcke angehängt. Die Prompt-Datei selbst bleibt unverändert –
ergänzt wird nur der per stdin übergebene Text, und dieser wird als _meta\combined_prompt.md
archiviert.
Block 1 – Werkzeugkontext. Der Prompt trifft bewusst keine Annahme darüber, welche Werkzeuge zur Verfügung stehen. Diese Bedingung stellt der Versuchsaufbau bei; sie ist die untersuchte unabhängige Variable und gehört deshalb hierher, nicht in die Analyseanweisung:
### Werkzeugkontext (vom Versuchsaufbau vorgegeben)
Für diesen Lauf stehen zur Verfügung: <Auflistung>.
Nicht verfügbar sind: <Auflistung>.
Triff keine Annahmen über weitere Werkzeuge und versuche nicht, nicht verfügbare
Werkzeuge zu ersetzen.
Der Inhalt richtet sich nach dem Agentenmodus:
| Modus | „Zur Verfügung" | „Nicht verfügbar" |
|---|---|---|
solo |
Lesen, Suchen und Ausführen von Kommandozeilenbefehlen im Arbeitsverzeichnis | Subagenten, spezialisierte Agentenrollen, externe Werkzeugserver |
builtin |
zusätzlich die werkzeugeigenen Subagenten | spezialisierte Agentenrollen aus Konfigurationsdateien, externe Werkzeugserver |
custom |
zusätzlich die beigestellten Agentenrollen (namentlich nennen) | externe Werkzeugserver, sofern nicht Teil des Versuchs |
Block 2 – Ausgabeverzeichnis. Damit die Ergebnisse im Laufverzeichnis landen und nicht in der Codebasis:
### Ausgabeverzeichnis (überschreibt anderslautende Pfadangaben oben)
Schreibe ALLE zu erzeugenden Ergebnisdateien in das Verzeichnis
`<absoluter Pfad zum Laufverzeichnis>\Ergebnisse\`.
Verändere keine Dateien im Arbeitsverzeichnis (der analysierten Codebasis).
Codex-Abweichung bei Block 2. Der Codex-Adapter läuft in einer isolierten Arbeitskopie
im System-Temp-Verzeichnis mit workspace-write. Das originale Root liegt außerhalb dieses
Arbeitsbereichs und kann vom Agenten nicht erreicht werden. Trotz des technisch beschreibbaren
Abbilds darf der Agent keine Dateien verändern. Block 2 wird dort durch folgende strukturierte Rückgabeanweisung ersetzt;
die CLI erzwingt codex-output-schema.json, anschließend materialisiert
normalise-codex-result.py die Dateien:
### Ergebnisausgabe (überschreibt anderslautende Pfadangaben oben)
Verändere keine Dateien im Arbeitsverzeichnis. Gib alle geforderten Ergebnisdateien im vorgegebenen JSON-Schema zurück.
Jeder Eintrag in `files` enthält unter `path` einen relativen Pfad innerhalb von `Ergebnisse`
und unter `content` den vollständigen Dateiinhalt. `summary` enthält nur eine kurze Laufzusammenfassung.
3. Ausführung (Headless-Lauf)
Den Adapter anhand der Modell-ID wählen. Der folgende Aufruf ist ausschließlich der
Claude-Code-Adapter. Der Codex-Aufruf steht vollständig unter Adapter: Codex CLI und darf
nicht mit Claude-Flags vermischt werden.
Den kombinierten Prompt per stdin an claude -p übergeben. --add-dir gibt dem
Headless-Lauf Schreibrecht auf das Laufverzeichnis außerhalb seines Arbeitsverzeichnisses.
Versuchsläufe können lange dauern – immer als Background-Task starten (run_in_background),
nicht mit Foreground-Timeout arbeiten:
$lauf = "<absoluter Pfad zum Laufverzeichnis>"
$prompt = (Get-Content "<prompt-datei>" -Raw) + "`n`n<Ausgabe-Anweisung>"
# Steuerdateien IMMER ins Laufverzeichnis - nie in den gemeinsamen Scratchpad (parallelfaehig)
Set-Content -Path "$lauf\_meta\combined_prompt.md" -Value $prompt -Encoding utf8
# Ohne diese Variable bricht der Headless-Modus nach 600 s ab, sobald noch
# Hintergrund-Subagenten laufen - und meldet dabei `is_error: false`.
$env:CLAUDE_CODE_PRINT_BG_WAIT_CEILING_MS = '0'
Set-Content -Path "$lauf\_meta\startzeit.txt" -Value (Get-Date -Format o)
# Schreibende und bauende Shell-Kommandos sperren – die Codebasis wird nur gelesen.
$denyBash = @(
'Bash(rm:*)','Bash(rmdir:*)','Bash(mv:*)','Bash(cp:*)','Bash(dd:*)',
'Bash(truncate:*)','Bash(chmod:*)','Bash(chown:*)','Bash(ln:*)','Bash(tee:*)',
'Bash(sed -i:*)','Bash(git checkout:*)','Bash(git restore:*)','Bash(git clean:*)',
'Bash(git reset:*)','Bash(git add:*)','Bash(git commit:*)','Bash(git push:*)',
'Bash(dotnet:*)','Bash(msbuild:*)','Bash(npm install:*)','Bash(nuget:*)'
)
$denyPs = @(
'PowerShell(Remove-Item:*)','PowerShell(Move-Item:*)','PowerShell(Copy-Item:*)',
'PowerShell(New-Item:*)','PowerShell(Set-Content:*)','PowerShell(Add-Content:*)',
'PowerShell(Clear-Content:*)','PowerShell(Out-File:*)','PowerShell(Set-ItemProperty:*)',
'PowerShell(dotnet:*)','PowerShell(msbuild:*)'
)
Set-Location "<root>"
Get-Content "$lauf\_meta\combined_prompt.md" -Raw |
& $claude -p `
--output-format json `
--safe-mode `
--strict-mcp-config `
--permission-mode acceptEdits `
--allowedTools "Bash" "PowerShell" `
--disallowedTools @($denyBash + $denyPs) `
--model <vom User gewaehlte Modell-ID aus Schritt 4> `
--effort <vom User gewaehlte Stufe aus Schritt 6> `
@agentFlags `
--add-dir "$lauf" `
2> "$lauf\Stderr.log" | Set-Content "$lauf\RawResult.json"
Set-Content -Path "$lauf\_meta\endzeit.txt" -Value (Get-Date -Format o)
Bedeutung der Flags:
| Flag | Zweck |
|---|---|
--safe-mode |
Isolation: CLAUDE.md, Skills, Plugins, Hooks, MCP-Server, Custom-Agenten, Commands und Output-Styles aus – ohne Dateieingriff. Auth, Modellwahl, eingebaute Tools und Permissions bleiben normal aktiv. Nur in den Modi solo und builtin verwendbar – siehe „Isolation je Agentenmodus". |
--strict-mcp-config |
zweite Absicherung gegen MCP-Server aus Projekt- oder User-Konfiguration |
--permission-mode acceptEdits |
Schreibrechte für die Ergebnisdateien im Laufverzeichnis |
--allowedTools "Bash" "PowerShell" |
Shell-Zugriff ohne Rückfrage – Standard seit Prompt-Version 02 |
--disallowedTools <Denylist> |
schreibende und bauende Kommandos gesperrt; Deny hat Vorrang vor Allow |
--add-dir "$lauf" |
Schreibziel außerhalb des Arbeitsverzeichnisses |
@agentFlags |
Agentenmodus aus Schritt 5: solo sperrt Task/Agent, builtin fügt nichts hinzu, custom übergibt --agents |
--effort <stufe> |
Denkaufwand aus Schritt 6; nicht aus RawResult.json rekonstruierbar, daher zwingend ins Protokoll |
--model <id> |
exakte Modellbindung aus Schritt 4; überschreibt die Modellpräferenz der User-Settings. Volle ID, keine Kurzform. |
Build-Kommandos (dotnet, msbuild, nuget, npm install) stehen bewusst auf der Denylist:
Sie würden bin/- und obj/-Artefakte im Root erzeugen und widersprechen der Methodenvorgabe
„statische Analyse, keine Ausführung".
Grenzen der Denylist – ehrlich einordnen. Pattern-Matching auf Shell-Kommandos ist nicht
lückenlos; Umleitungen, Pipes und verschachtelte Aufrufe lassen sich nicht vollständig abfangen.
Die belastbare Read-only-Garantie bleibt der Vorher/Nachher-Vergleich per
git status --porcelain aus Abschnitt 1 bzw. 3. Die Denylist senkt das Risiko, sie ersetzt die
Verifikation nicht.
Isolation je Agentenmodus – --safe-mode ist nicht immer verwendbar.
--safe-mode schaltet ausweislich der CLI-Hilfe „all customizations (CLAUDE.md, skills, plugins,
hooks, MCP servers, custom commands and agents, output styles, workflows, …)" ab. Damit
deaktiviert es genau das, was die Modi custom (V2) und der MCP-Einsatz (V3) untersuchen sollen.
Verifiziert am 2026-08-26 gegen CLI 2.1.246 mit identischem Aufruf, nur --safe-mode variiert:
| Konfiguration | subagent_stats.spawned |
by_type |
|---|---|---|
mit --safe-mode |
0 | leer – der Agent meldet, die Rollen seien „nicht in der Agent-Registry registriert" |
ohne --safe-mode |
2 | {"modulinventar": 1, "konsistenzpruefer": 1} |
Daraus folgt eine modusabhängige Isolation:
| Modus | Isolation |
|---|---|
solo, builtin |
--safe-mode + --strict-mcp-config (unverändert) |
custom, sowie jeder Lauf mit --mcp-config |
kein --safe-mode; stattdessen --strict-mcp-config und die Sperre --disallowedTools Skill WebSearch WebFetch SlashCommand |
Der gezielte Ersatz wurde am selben Tag gegengeprüft. Der Agent antwortete auf eine
Werkzeugabfrage: VORGELADEN: NICHTS VORGELADEN · SKILLS: KEINE · WEB: KEIN WEBZUGRIFF ·
alle acht Custom-Rollen verfügbar. Ohne die Sperre lädt die CLI 16 global installierte Skills
(darunter code-review, security-review, run, init); --setting-sources '' unterdrückt sie
nicht.
Was der Ersatz nicht abdeckt. --safe-mode deaktiviert zusätzlich Plugins, Hooks und
Output-Styles. Die Sperre tut das nicht. Auf der Maschine, auf der die Versuchsreihe läuft, sind
davon keine konfiguriert (~/.claude/settings.json enthält nur model und
agentPushNotifEnabled, kein hooks; kein plugins- und kein output-styles-Verzeichnis) –
das ist jedoch eine Eigenschaft der Umgebung, keine Garantie. Vor jedem Lauf im Modus custom
oder mit MCP ist deshalb zu prüfen:
$us = Join-Path $env:USERPROFILE '.claude\settings.json'
if (Test-Path $us) { (Get-Content $us -Raw | ConvertFrom-Json).PSObject.Properties.Name }
foreach ($d in 'plugins','output-styles','skills') {
$pfad = Join-Path $env:USERPROFILE ".claude\$d"
if (Test-Path $pfad) { "VORHANDEN: $d -> " + ((Get-ChildItem $pfad | Measure-Object).Count) + ' Eintraege' }
}
Treten Hooks, Plugins oder Output-Styles auf, ist der Lauf nicht isoliert und die Bedingung im Protokoll als abweichend zu kennzeichnen.
Unverändert bleibt: --safe-mode hat die Modellwahl nie beeinflusst. Der Eintrag model in
den User-Settings (hier opus[1m]) kann Subagenten binden – das ist der bekannte Grund der zwei
dokumentierten Modellabweichungen und gilt mit wie ohne --safe-mode.
--safe-mode bleibt als zweite Sicherung aktiv. Die primäre Isolation leistet der
bereinigte Snapshot (Abschnitt 1); --safe-mode fängt zusätzlich alles ab, was von außerhalb
des Roots wirken könnte – User-Level-Settings, global installierte Skills, Plugins, Hooks.
Verifiziert am 2026-08-25 gegen Version 2.1.245, dokumentiert als Begründung für den Snapshot-Ansatz:
--safe-modeverhindert zuverlässig das Vorladen vonCLAUDE.md/AGENTS.mdals Systemanweisung. Kontrolltest ohne Werkzeuge: mit--safe-modeantwortet der Agent „NICHTS VORGELADEN", ohne das Flag zitiert er den Inhalt derCLAUDE.md.--safe-modeverhindert nicht, dass der Agent solche Dateien als gewöhnliche Dateien findet und liest. Im Smoke-Test mit Shell-Zugriff hat er genau das getan und den Inhalt vonAGENTS.mdundCLAUDE.mdwiedergegeben.
Genau deshalb reicht --safe-mode allein bei gewährtem Shell-Zugriff nicht aus, und die
KI-Konfigurationen wurden aus dem Snapshot entfernt statt nur deaktiviert.
Trust-Hinweis auf stderr. Liegt im Root eine .claude/settings.json mit
permissions.allow-Einträgen, meldet die CLI auf stderr sinngemäß „Ignoring N permissions.allow
entries … this workspace has not been trusted". Im bereinigten Snapshot tritt das nicht mehr auf;
erscheint die Meldung dennoch, ist der Snapshot nicht sauber – Abschnitt 1 prüfen.
Regeln:
- Arbeitsverzeichnis des Befehls = Root-Verzeichnis des Versuchs; geschrieben wird ausschließlich ins Laufverzeichnis.
- Treten unerwartete Permission-Denials auf, die den Lauf behindern: die Denylist prüfen und die
Abweichung im Protokoll dokumentieren – nicht pauschal alle Prüfungen per
--dangerously-skip-permissionsabschalten. Eine Änderung der Werkzeugkonfiguration ist eine Änderung der Versuchsbedingung und gehört mit dem User abgestimmt. - Optional
--max-budget-usd <betrag>als harte Obergrenze setzen (nur mit-pwirksam) und den Wert im Protokoll notieren. Das Flag arbeitet nur in USD – die berichtete Messgröße bleibt der Tokenverbrauch. Anhaltspunkt: Der bisher aufwendigste Lauf verbrauchte 55.167.397 Tokens. - Nach Abschluss des Background-Tasks: Endzeit mit
Get-Date -Format oerfassen.
4. Ergebnis auswerten
RawResult.json im Laufverzeichnis lesen und defensiv parsen. Beim Claude-Adapter ist dies die
unveränderte CLI-Antwort; beim Codex-Adapter erzeugt normalise-codex-result.py diese Datei aus
RawEvents.jsonl und _meta\final_response.json. Relevante Claude-Felder:
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
is_error, subtype |
Lauf erfolgreich oder abgebrochen |
duration_ms, duration_api_ms |
Gesamt- und reine API-Dauer |
num_turns |
Anzahl Agent-Turns (Proxy für Werkzeugaktivität) |
total_cost_usd |
Kosten in USD – wird nicht berichtet, bleibt aber als Rohwert in der Datei |
usage.input_tokens, usage.output_tokens |
Tokens nur des Hauptagenten |
usage.cache_creation_input_tokens, usage.cache_read_input_tokens |
Cache-Tokens (getrennt ausweisen!) |
modelUsage bzw. model |
tatsächlich eingesetzte Modell-ID(s), Verbrauch inklusive aller Subagenten-Ebenen |
permission_denials |
verweigerte Werkzeugaufrufe – Anzahl und Aufschlüsselung nach tool_name |
subagent_stats |
gestartete Subagenten: spawned, by_type, completed, failed, max_depth |
session_id |
für spätere Transcript-Analyse (claude --resume <id>) |
result |
Abschlusstext des Agenten |
modelUsage erfasst alle Verschachtelungsebenen – empirisch verifiziert. Kontrolltest am
2026-08-25 gegen CLI 2.1.245: Eine erzwungene Kaskade (max_depth: 2, spawned: 2,
spawned_by_subagents: 1), bei der ausschließlich der Enkel-Agent auf Tiefe 2 arbeitete –
er las 15 große Quelldateien, der mittlere Agent reichte nur durch, der Hauptagent las nichts:
| Tokens | |
|---|---|
usage (nur Hauptagent, 1 Turn) |
49.103 |
modelUsage (gesamt) |
1.689.288 |
| Differenz = Subagenten | 1.640.185 (Faktor 34,4) |
Da die gesamte Leseleistung auf Tiefe 2 stattfand, belegt die Differenz, dass auch
Sub-Subagenten in modelUsage einfließen. Für die berichtete Aufwandsgröße „Tokens gesamt"
ist modelUsage daher die vollständige und einzig richtige Quelle.
Subagenten-Transkripte werden nicht separat persistiert. Im Projektverzeichnis liegt je Lauf
genau eine .jsonl-Datei, und Subagenten-Nachrichten erscheinen darin nicht als Sidechain.
Ihr Verbrauch ist deshalb ausschließlich über modelUsage sichtbar, nicht über das Transkript –
und die Summe der Transkript-Nachrichten ist kein gültiges Verbrauchsmaß (sie zählt Cache-Reads
über Turns hinweg mehrfach).
Zwei Auswertungsfallen:
usageerfasst ausschließlich den Hauptagenten. Für den abrechnungsrelevanten Gesamtverbrauch istmodelUsageüber alle Modell-IDs zu summieren. In Prompt-Version 01 standen 105.959 Output-Tokens inusagegegenüber 249.040 inmodelUsage.duration_api_mskann die Wanduhrzeit übersteigen, wenn Subagenten parallel laufen (Prompt-Version 01: 47:05 API gegenüber 31:31 Wanduhr). Das ist kein Widerspruch, sondern die Summe nebenläufiger Anfragen – im Protokoll entsprechend einordnen.
Pflichtprüfung: tatsächlich eingesetzte Modelle. Nach jedem Lauf die Schlüssel von
modelUsage gegen das angeforderte Modell abgleichen. Zulässig sind nur die angeforderte
Modell-ID und claude-haiku-4-5-* (interne Hilfsaufrufe, wenige tausend Tokens). Taucht ein
weiteres Modell auf, ist die Versuchsbedingung verletzt – der Lauf ist im Protokoll als
solcher zu kennzeichnen und für Modellvergleiche unbrauchbar.
--model steuert nur den Hauptagenten, nicht zwingend die Subagenten. Belegt am 2026-08-25
(CLI 2.1.245, Lauf fable5_builtin_ehigh_v3.7.0-15db): Mit --model claude-fable-5 und Modus
builtin liefen die 13 Subagenten auf claude-opus-5[1m] – dem Standardmodell aus
~/.claude/settings.json. Auf sie entfielen 136,7 von 150,3 Mio. Tokens (91 %).
| Kombination | Läufe | Modelle in modelUsage |
|---|---|---|
Sonnet / Opus / Fable + solo |
12 | nur das angeforderte Modell (+ Haiku) |
Sonnet + builtin |
11 | nur claude-sonnet-5 (+ Haiku) |
Fable + builtin |
1 | Fable + claude-opus-5[1m] |
Sonnet und Opus werden an die Subagenten durchgereicht, Fable nicht; Claude Code fällt dann auf
die Sitzungsvorgabe zurück. --safe-mode verhindert das nicht – es deaktiviert
Customizations, nicht die Modellwahl. Im Modus solo tritt das Problem nicht auf, weil es keine
Subagenten gibt.
Bei Modus builtin oder custom daher nie den Flag-Wert allein ins Protokoll schreiben,
sondern die Modelle aus modelUsage mit ihrem jeweiligen Anteil ausweisen.
Pflichtprüfung: Hat der Lauf überhaupt etwas erzeugt? is_error allein genügt nicht.
Ein Lauf kann is_error: false, subtype: success und terminal_reason: completed melden und
trotzdem null Ergebnisdateien hinterlassen. Belegt am 2026-08-26, Lauf
Iteration 3/claude-opus-5/builtin/high/…160037_v4.5.0-116d: Der Hauptagent startete zehn
Subagenten im Hintergrund, beendete seinen Turn und schrieb als Abschlusstext „Die Erhebung
läuft"; der Headless-Modus wartete 600 s und brach dann ab. Stderr.log enthielt
„Background tasks still running after 600s; terminating." Verbraucht waren zu diesem Zeitpunkt
193,4 Mio. Tokens – der teuerste Lauf der Reihe, ohne ein einziges Artefakt.
Nach jedem Lauf daher zwingend prüfen:
Ergebnisse\ist nicht leer und enthält die vom Prompt geforderten Dateien. Fehlen sie, ist der Lauf unabhängig vonis_errorals Fehlmessung zu kennzeichnen.Stderr.logenthält keine Abbruchmeldung. Die Datei ist im Normalfall 0 Byte groß.
Vorbeugend setzt der Ausführungsabschnitt CLAUDE_CODE_PRINT_BG_WAIT_CEILING_MS=0, damit der
Lauf auf seine Hintergrund-Subagenten wartet, statt sie abzuschneiden.
Subagenten-Ergebnisse kommen nicht als Werkzeugergebnis zurück. Startet der Hauptagent einen
Subagenten im Hintergrund, liefert der Werkzeugaufruf sofort eine Start-Quittung von rund
1.093 Zeichen („Async agent launched successfully …") zurück, nicht die Befunde. Deren Länge ist
folglich kein Maß für den Ertrag des Subagenten. Die Quittung nennt einen Pfad
<temp>\<session>\tasks\<agentId>.output; diese Dateien werden zwar angelegt, bleiben aber
leer (geprüft an 33 Dateien aus zwei Läufen). Die Aussage, dass Subagenten-Transkripte nicht
auswertbar persistiert werden, gilt damit unverändert.
permission_denials ist eine reguläre Messgröße und immer auszuweisen, auch bei 0. Ein
hoher Wert bedeutet, dass die Werkzeugkonfiguration den Lauf eingeschränkt hat, und ist bei der
Interpretation der Ergebnisqualität zu berücksichtigen.
Subagenten-Prompts sichern (entfällt nur im Modus solo, dort gibt es keine). Die
vollständigen Prompts, mit denen der Hauptagent seine Subagenten beauftragt hat, stehen im
persistierten Session-Transkript unter
%USERPROFILE%\.claude\projects\<projekt>\<session_id>.jsonl. Das mitgelieferte Skript
extrahiert sie:
python "<skillverzeichnis>\extract-subagenten.py" "<laufverzeichnis>"
Es schreibt _meta\subagenten.md (lesbar, mit vollständigem Prompt je Subagent) und
_meta\subagenten.json (maschinenlesbar). Erfasst werden Werkzeug (Task/Agent),
subagent_type, description, Hintergrund-Flag, Prompt-Länge und Länge des zurückgelieferten
Ergebnisses.
Abgewiesene Starts sind keine Subagenten. Erreicht der Hauptagent das
Nebenläufigkeitslimit (20 gleichzeitige Subagenten), erscheint der Aufruf im Transkript wie ein
regulärer Start, liefert aber nur die Absage „Concurrent subagent limit reached" zurück und zählt
nicht in spawned. Das Skript trennt beide Fälle und weist die Absagen getrennt aus; ohne
diese Trennung meldet der Abgleich eine Abweichung, die es nicht gibt (Lauf
Iteration 3/…/125032_v4.4.0-fb24: 21 gefundene Aufrufe gegenüber 13 erwarteten – die Differenz
waren 8 Absagen). Die Zahl der Absagen ist selbst eine Messgröße: Sie zeigt, wie viel stärker der
Agent parallelisieren wollte, als das Werkzeug zuließ.
Plausibilitätskontrolle: Das Skript vergleicht die Anzahl der echten Starts mit
subagent_stats.spawned minus spawned_by_subagents. Im Haupttranskript stehen nämlich nur die
direkt vom Hauptagenten gestarteten Subagenten – von Subagenten gestartete (max_depth > 1)
liegen in deren eigenen Transkripten. Bei Abweichung setzt das Skript eine Warnung in
subagenten.md; dann ist die Ursache zu klären, bevor die Prompts ausgewertet werden.
Warum das erhoben wird: In V1b bestimmt der Agent selbst, wie er die Analyse zerlegt – über
alle bisherigen Läufe schwankte das zwischen 0 und 14 Subagenten mit völlig unterschiedlichen
Zuschnitten. Diese selbstgewählte Zerlegung ist die dominierende Störgröße der Versuchsreihe.
Erst die protokollierten Prompts machen sie als Datum auswertbar statt nur als Zahl sichtbar.
Für V2 (custom) sind sie zusätzlich der Vergleichsmaßstab: Sie zeigen, wie der Agent ohne
Vorgabe delegiert – gegenüber den vorformulierten Agenten aus --agents.
Anforderungen auswerten – der inhaltliche Ertrag des Laufs, nicht nur sein Aufwand:
python "<skillverzeichnis>\analyse-anforderungen.py" "<laufverzeichnis>"
Das Skript parst das im Prompt vorgegebene Blockformat (ID:, Typ:, Belege:, Status: …)
aus Ergebnisse\StRS.md, SyRS.md und SwRS.md und schreibt _meta\anforderungen.md
(fertiger Protokollabschnitt) sowie _meta\anforderungen.json (maschinenlesbar). Erhoben werden:
-
Verteilung über die drei Ebenen
-
Anforderungstypen (funktional, Sicherheit, Daten, Schnittstelle …)
-
Belegqualität: Anzahl der Belege, Aufteilung
PRIMÄR/SEKUNDÄR/KONTEXT, Median je Anforderung, Anteil mit mindestens einem Primärbeleg -
Status: belegt,
[HYPOTHESE], Workaround, Konsolidierungskandidaten Die Ebene einer Anforderung wird nicht aus dem Dateinamen abgeleitet. Maßgeblich ist das FeldEbene:des Blocks, hilfsweise das ID-Präfix, erst zuletzt die Datei. Agenten legen Blöcke regelmäßig in der Datei einer anderen Ebene ab – im LaufIteration 2/…/094250_v4.2.1-c69estanden 12 StRS- und 5 SyRS-Blöcke inSwRS.md. Wird nach Datei gezählt, ist die Verteilungstabelle falsch, obwohl die Gesamtzahl stimmt. Das Skript weist eine solche Fremdablage als eigene Auffälligkeit unter der Verteilungstabelle aus; sie ist ein Befund zur Set-Qualität, weil die Dreiteilung dann nicht mehr an der Dateistruktur ablesbar ist. -
Regelkonformität – geprüft wird gegen die Vorgaben des Prompts selbst: Belegpflicht (jede Anforderung ≥ 1 Beleg), risikobasierte Priorisierung (Sicherheit, Abrechnung, Berechtigungen brauchen
PRIMÄRoder[HYPOTHESE]), Verifizierbarkeit (Prüfidee vorhanden), Traceability (Tracelinks gesetzt)
Zuordnung zum Evaluationsrahmen (Kap. 4.3). Die erhobenen Kenngrößen decken die maschinell prüfbare Hälfte der drei Qualitätsdimensionen ab; die Expertenbewertung nach Likert-Skala bleibt davon unberührt und tritt daneben:
| Dimension (Kap. 4.3) | Maschinell erhoben | Bleibt der Expertenbewertung |
|---|---|---|
| Statement-Qualität | Belegqualität, Primärbelegquote, Anteil mit Prüfidee, Hypothesenanteil, Übernahmewürdigkeit | Eindeutigkeit der Formulierung, sachliche Korrektheit, Verständlichkeit |
| Set-Qualität | Verteilung über die Ebenen, Konsolidierungskandidaten, doppelte IDs, Anforderungen ohne Beleg | Vollständigkeit der Prozessabdeckung, Redundanzfreiheit im fachlichen Sinn |
| Traceability-Qualität | Anteil mit Tracelinks, Belegklassifikation, Tracelinks auf nicht existierende IDs | Auffindbarkeit des Belegs, Nachvollziehbarkeit der Ableitung |
Warum das erhoben wird: Die Anforderungsanzahl allein ist als Qualitätsmaß wertlos – sie streute über Läufe gleicher Bedingung um Faktor 5,9. Belegdichte, Primärbelegquote und Regelverstöße sind dagegen inhaltliche Größen und machen Läufe vergleichbar, deren Mengengerüst weit auseinanderliegt. Die Regelkonformitätsprüfung deckt zudem auf, wo der Agent die eigenen Vorgaben des Prompts verfehlt hat – ein Befund, der sich sonst nur durch Handlektüre ergäbe.
Der erzeugte Abschnitt wird unverändert als ## Gefundene Anforderungen ins Protokoll
übernommen, zwischen ## Ergebnis und den Vergleichs- bzw. Anmerkungsabschnitten.
Erzeugte Dateien: Inhalt von <laufverzeichnis>\Ergebnisse\ auflisten. Zusätzlich prüfen,
ob das Root unverändert blieb: git -C <repo> status --porcelain -- <pfad-des-roots> – mit
demselben Pfadfilter wie in Abschnitt 1 – gegen before.txt
vergleichen (Nachher-Stand nach $lauf\_meta\after.txt) – Abweichungen als Auffälligkeit
ins Protokoll. Beim Vergleich Zeilenenden
normalisieren (before.txt entsteht je nach Werkzeug mit CRLF, der Nachher-Stand mit LF),
sonst meldet ein naiver diff alle Zeilen als geändert.
5. Messprotokoll schreiben
Als Protokoll.md ins Laufverzeichnis, neben RawResult.json und Stderr.log.
Vorlage:
# Messprotokoll – <Versuch> – Prompt-Version <NN>
## Lauf
- **Prompt-Datei:** <relativer Pfad>
- **Prompt-Version:** <Nummer aus dem Dateinamen; bei mehreren vorhandenen Fassungen begründen, warum diese gewählt wurde>
- **SHA-256 (Prompt):** <hash>
- **Startzeit:** <ISO 8601>
- **Endzeit:** <ISO 8601>
- **Dauer gesamt:** <hh:mm:ss> (API: <hh:mm:ss>)
- **Root-Verzeichnis:** <Pfad>
- **Codebasis-Commit:** <hash> (dirty: ja/nein)
- **Snapshot-Zustand:** <bereinigt von KI-Konfigurationen: ja/nein; Remote entkoppelt: ja/nein>
- **Prompt-Repo-Commit:** <hash>
## Werkzeugkonfiguration
- **Skill-Version:** <version aus dem Frontmatter dieses Skills>
- **Werkzeugadapter:** <Claude Code | Codex CLI>
- **CLI-Version:** <version>
- **CLI-Pfad:** <aufgelöster Pfad zur ausführbaren Datei>
- **Modell (angefordert):** <Wert von `--model`>
- **Modelle (tatsächlich eingesetzt):** <alle Schlüssel aus `modelUsage` mit Tokenanteil |
nicht erfasst: Codex-JSONL nennt das tatsächlich bediente Modell nicht>
- **Kontrolle Modell:** <bestanden | **verletzt**: nicht angefordertes Modell <ID> mit <N> Tokens |
nicht prüfbar: Codex-JSONL enthält keine tatsächliche Modell-ID>
- **Effort:** <low | medium | high | xhigh | max> (per `--effort` gesetzt; Gegenprobe im
Transkript-Feld `effort`)
- **Laufverzeichnis-ID:** `v<skillversion>-<id4>` aus dem Verzeichnisnamen
- **Ablage:** `<Iteration>/<ModellID>/<Agentenmodus>/<Effort>/`
- **Parallele Läufe:** <nein | ja: welche Laufverzeichnisse liefen zeitgleich>
- **Agentenmodus:** <solo (V1) | builtin (V1b) | custom (V2)>; bei `custom` zusätzlich
Pfad und SHA-256 der Agentendefinitionen
- **Kontextfenster:** <Tokens, z. B. aus `modelUsage.contextWindow`>
- **Sampling-Parameter:** <Temperatur u. a. | nicht steuerbar>
- **Nur bei lokalem Modellbetrieb:** Inferenz-Runtime samt Version, Quantisierungsstufe des
Modell-Builds
- **Permission-/Sandbox-Modus:** <acceptEdits | read-only / approval never | ...>
- **Toolfreigabe:** <adapterabhängige Flags wörtlich>
- **Isolationsmechanismus:** <adapterabhängige Flags wörtlich>
- **MCP-Server / Agentendateien:** <keine – aus dem Snapshot entfernt, zusätzlich --safe-mode |
Liste der Server mit Pfad und SHA-256 der `--mcp-config`-Datei; Pfad und SHA-256 der
`--agents`-Datei>
- **Umgebungsprüfung (nur `custom` / MCP):** <keine Hooks, Plugins, Output-Styles im
User-Profil vorgefunden | **abweichend**: welche>
- **Subagenten:** <Anzahl und Typ aus `subagent_stats`, z. B. 8 × Explore, 0 fehlgeschlagen>
- **Verschachtelung:** `spawned` = <N>, davon `spawned_by_subagents` = <M>, `max_depth` = <D>.
Bei `max_depth` > 1 ausdrücklich vermerken – die Tokens der tieferen Ebenen sind in
„Tokens gesamt" enthalten, ihre Prompts jedoch **nicht** in `_meta\subagenten.md`
## Validierungsstichprobe
- **Größe:** <vor Versuchsbeginn festgelegte Anzahl Anforderungen>
- **Ziehungsverfahren:** <Zufallsstichprobe über alle Ebenen | ...>
- **Validatoren:** <Anzahl und fachlicher Zuschnitt>
- **Stand:** <noch nicht gezogen | gezogen am <Datum> | ausgewertet>
Kapitel 4.3 verlangt, die Stichprobengröße **vor** Versuchsbeginn festzulegen und im
Versuchsprotokoll zu dokumentieren. Ist für den Lauf keine Validierung vorgesehen, hier
`entfällt` eintragen – das Feld darf nicht fehlen.
## Verbrauch
### Hauptagent (`usage`)
| Messgröße | Wert |
|---|---|
| Input-Tokens | |
| Output-Tokens | <Wert> (davon N Thinking-Tokens aus `usage.output_tokens_details`) |
| Cache-Write-Tokens | |
| Cache-Read-Tokens | |
| Agent-Turns | |
### Gesamtlauf inkl. Subagenten (`modelUsage`, abrechnungsrelevant)
| Messgröße | <Modell-ID> | <weitere Modell-ID> | Summe |
|---|---:|---:|---:|
| Input-Tokens | | | |
| Output-Tokens | | | |
| Cache-Write-Tokens | | | |
| Cache-Read-Tokens | | | |
| **Tokens gesamt** | | | |
**Tokens gesamt: <Summe>** — Input + Output + Cache-Write + Cache-Read über alle Modelle.
Das ist die **berichtete Aufwandsgröße** der Versuchsreihe. `total_cost_usd` bleibt unberührt in
`RawResult.json` erhalten, wird aber nicht ins Protokoll übernommen: Token sind modell- und
preisunabhängig und bleiben damit über Preisänderungen und Modellwechsel hinweg vergleichbar.
**Codex-Semantik:** `cached_input_tokens` ist eine Teilmenge von `input_tokens` und wird nicht
erneut addiert. Dort gilt `Tokens gesamt = input_tokens + output_tokens`; Reasoning-Tokens sind
eine Teilmenge der Output-Tokens. Cache-Write-Tokens werden von `codex exec --json` nicht geliefert.
## Gefundene Anforderungen
<unverändert aus `_meta\anforderungen.md` übernehmen – Verteilung, Typen, Belegqualität,
Status, Regelkonformität>
## Ergebnis
- **Status:** <erfolgreich | Fehler: ...>
- **Session-ID:** <id>
- **Permission-Denials:** <Anzahl> (<Aufschlüsselung nach Tool>; bei keinem Denial: 0).
Im Modus `solo` Denials auf `Task`/`Agent` **getrennt** ausweisen – sie sind die
Versuchsbedingung, keine Einschränkung.
- **Kontrolle Agentenmodus:** `subagent_stats.spawned` = <Zahl> (bei `solo` muss 0 stehen,
sonst Fehlmessung)
- **Subagenten-Prompts:** <`_meta\subagenten.md`, N Aufrufe erfasst | entfällt (Modus solo)>
- **Gültigkeit:** <gültig | **Fehlmessung**: Ergebnisverzeichnis leer / Abbruchmeldung in
Stderr.log – Wortlaut zitieren>
- **Erzeugte Dateien:** <Liste aus Ergebnisse\>
- **Root unverändert:** <ja | nein: welche Abweichungen>
- **Abschlusstext des Agenten:** siehe RawResult.json (`result`)
- **Anmerkungen/Auffälligkeiten:** <Beobachtungen, Abbrüche, manuelle Eingriffe>
6. Abschlussbericht an den User
Kurz zusammenfassen: Status, Dauer, Tokenverbrauch (inkl. Cache), Modell, Pfad des
Laufverzeichnisses und welche Dateien der Lauf erzeugt hat. Bei is_error oder leerem
Ergebnis: Stderr.log und RawResult.json zitieren, nicht spekulieren.
Werkzeugadapter
Der Prozess oben ist werkzeugneutral. Dieser Abschnitt hält fest, wie er mit einem konkreten Werkzeug umgesetzt wird und welche Messgrößen dieses Werkzeug liefert.
Adapter: Claude Code
Alle mit claude -p, --safe-mode, --allowedTools, modelUsage und subagent_stats
bezeichneten Aufrufe und Felder im Prozessteil gehören zu diesem Adapter. Er wurde gegen
CLI 2.1.245 entwickelt und verifiziert.
Gelieferte Messgrößen – vollständig aus RawResult.json:
| Messgröße | Feld |
|---|---|
| Abbruchstatus | is_error, subtype, stop_reason, terminal_reason |
| Dauer | duration_ms, duration_api_ms (Wanduhr wird selbst gemessen) |
| Tokens Hauptagent | usage.* inkl. output_tokens_details.thinking_tokens |
| Tokens gesamt inkl. aller Subagenten-Ebenen | modelUsage je Modell-ID |
| Tatsächlich eingesetzte Modelle | Schlüssel von modelUsage |
| Verweigerte Werkzeugaufrufe | permission_denials |
| Subagenten | subagent_stats inkl. spawned_by_subagents, max_depth, failed |
| Sitzungskennung für Transcript-Analyse | session_id |
Nicht erfasst: Sampling-Parameter wie Temperatur sind über die CLI nicht steuerbar und
werden nicht ausgewiesen; der Effort steht nicht in RawResult.json und ist nur über das
Session-Transkript belegbar (siehe Schritt 6 der Vorbereitung).
Adapter: Codex CLI / OpenAI-Modelle
Dieser Adapter wurde für den reproduzierbaren Headless-Betrieb mit codex exec und exakten
OpenAI-Modell-IDs entworfen. Referenzstand bei Einführung: Codex CLI 0.149.0-alpha.4.3.
Vor jedem Lauf codex --version protokollieren; bei geändertem JSONL-Schema den Normalisierer
zuerst mit einem kleinen, ausdrücklich freigegebenen Smoke-Test prüfen.
Unterstützter Agentenmodus: Auch in Version 6.0.0 nur solo. builtin und custom müssen
abbrechen. solo wird mit zwei unabhängigen Einstellungen erzwungen:
--disable multi_agent und -c agents.enabled=false.
Isolation und Ausgabe. Unter Windows blockierte --sandbox read-only mit Codex CLI
0.149.0-alpha.4.3 bereits den Start rein lesender Prozesse (pwsh, cmd, rg). Der Adapter
erstellt deshalb vor dem Lauf eine isolierte Kopie der versionierten und nicht ignorierten
Quelldateien im System-Temp-Verzeichnis und startet Codex dort mit --sandbox workspace-write.
Das originale Root liegt außerhalb des Codex-Arbeitsbereichs und bleibt technisch getrennt.
prepare-codex-workspace.py hasht die Kopie vor und nach dem Lauf; jede Änderung macht den Lauf
ungültig. Quelle, Dateizahl, Größe und beide Manifeste werden unter _meta archiviert; die
temporäre Kopie wird erst nach der Integritätsprüfung entfernt. Die Ablage außerhalb des
IDE-Projektbaums verhindert automatische Design-Time-Restores, die sonst ungefragt obj-Dateien
in der Kopie erzeugen.
Der Agent liefert weiterhin ausschließlich ein Schemaobjekt mit vollständigen Dateiinhalten;
--output-last-message schreibt dieses durch die CLI nach _meta\final_response.json. Erst nach
Ende des Agenten materialisiert das lokale, deterministische Skript die validierten relativen
Pfade unter Ergebnisse\. Absolute Pfade, .., Laufwerkspräfixe und case-insensitive Duplikate
werden abgelehnt.
Vor dem Start $codex, $skillDir, $lauf, $root, $modell und $effort auf absolute
Pfade beziehungsweise die bestätigten Versuchsbedingungen setzen. Den Prompt mit dem
Codex-Ausgabeblock aus Abschnitt 2 nach _meta\combined_prompt.md schreiben. Anschließend das
isolierte Abbild anlegen; bei einem Fehler darf der API-Lauf nicht starten:
$meta = Join-Path $lauf '_meta'
$workspace = Join-Path ([IO.Path]::GetTempPath()) "codex-experiment-<Laufverzeichnis-ID>"
python (Join-Path $skillDir 'prepare-codex-workspace.py') create $root $workspace $meta
if ($LASTEXITCODE -ne 0) { throw 'Codex-Arbeitsabbild konnte nicht erstellt werden.' }
Der eigentliche Aufruf lautet:
$codexArgs = @(
'--model', $modell,
'-c', "model_reasoning_effort=`"$effort`"",
'-c', 'service_tier="default"',
'--sandbox', 'workspace-write',
'--ask-for-approval', 'never',
'--disable', 'multi_agent',
'-c', 'agents.enabled=false',
'--disable', 'plugins',
'--disable', 'apps',
'--disable', 'hooks',
'--disable', 'skill_search',
'--cd', $workspace,
'exec',
'--ignore-user-config',
'--ignore-rules',
'--strict-config',
'--json',
'--output-schema', (Join-Path $skillDir 'codex-output-schema.json'),
'--output-last-message', (Join-Path $lauf '_meta\final_response.json'),
'-'
)
Set-Content -Path "$lauf\_meta\startzeit.txt" -Value (Get-Date -Format o)
Get-Content "$lauf\_meta\combined_prompt.md" -Raw |
& $codex @codexArgs 2> "$lauf\Stderr.log" |
Set-Content "$lauf\RawEvents.jsonl" -Encoding utf8
$codexExit = $LASTEXITCODE
Set-Content -Path "$lauf\_meta\exitcode.txt" -Value $codexExit
Set-Content -Path "$lauf\_meta\endzeit.txt" -Value (Get-Date -Format o)
python (Join-Path $skillDir 'prepare-codex-workspace.py') verify $workspace $meta
$workspaceExit = $LASTEXITCODE
python (Join-Path $skillDir 'normalise-codex-result.py') $lauf `
--model $modell --effort $effort
python (Join-Path $skillDir 'prepare-codex-workspace.py') cleanup $workspace $meta
Auch dieser Aufruf ist als Background-Task zu starten. Das Erscheinen von RawEvents.jsonl
allein bedeutet noch nicht, dass der Lauf fertig ist; Ende ist der abgeschlossene Prozess plus
Integritätsprüfung und erzeugte RawResult.json. Ist $workspaceExit ungleich null, den Lauf
wegen einer veränderten Arbeitskopie als ungültig kennzeichnen. Schlägt die Normalisierung fehl,
Rohdateien unverändert lassen und den Lauf als Fehler protokollieren.
Warum diese Flags:
| Flag / Einstellung | Zweck |
|---|---|
--model <id> |
vollständige, vom User bestätigte OpenAI-Modell-ID |
model_reasoning_effort |
expliziter Denkaufwand |
service_tier="default" |
verhindert eine geerbte Fast-/Priority-Bedingung |
--sandbox workspace-write |
erlaubt Windows-Prozessstarts nur innerhalb der isolierten Arbeitskopie |
--ask-for-approval never |
keine interaktiven Unterbrechungen im Headless-Lauf |
--ignore-user-config, --ignore-rules |
keine User-Konfiguration und keine Exec-Regeln |
--disable plugins/apps/hooks/skill_search |
keine externen oder benutzerspezifischen Erweiterungen |
--disable multi_agent, agents.enabled=false |
keine Subagenten im Modus solo |
--json |
vollständiger maschinenlesbarer Ereignisstrom |
--output-schema, --output-last-message |
validierbare Ergebnisdateien außerhalb des Arbeitsabbilds |
--ignore-user-config lässt die gespeicherte Authentifizierung weiterhin nutzbar; niemals
auth.json kopieren oder in Laufartefakten ablegen. Live-Websuche ist nicht freigegeben, weil
--search fehlt. Der bereinigte Snapshot bleibt zusätzlich Pflicht, da projektlokale
Anweisungsdateien eine eigene Versuchsbedingung wären.
Gelieferte Messgrößen aus RawEvents.jsonl, normalisiert nach RawResult.json:
| Messgröße | Quelle |
|---|---|
| Abbruchstatus | Prozess-Exitcode, turn.failed, error, fehlerhafte JSONL-Zeilen |
| Wanduhrdauer | _meta\startzeit.txt bis _meta\endzeit.txt |
| Tokens gesamt | turn.completed.usage.input_tokens + output_tokens |
| Cache-Read-Tokens | turn.completed.usage.cached_input_tokens, Teilmenge der Input-Tokens |
| Reasoning-Tokens | turn.completed.usage.reasoning_output_tokens, Teilmenge der Output-Tokens |
| Agent-Turns | Anzahl turn.completed |
| Sitzungskennung | thread.started.thread_id |
| Werkzeugaktivität | Anzahl abgeschlossener item.* je Item-Typ |
| Erzeugte Artefakte | validierte Einträge aus _meta\final_response.json |
Nicht erfasst und niemals schätzen: reine API-Dauer, Cache-Write-Tokens, einzelne
Permission-Denials und die tatsächlich serverseitig bediente Modell-ID. --model dokumentiert
die angeforderte ID; da codex exec --json sie im Ereignisstrom nicht wiederholt, lautet die
Modellkontrolle im Protokoll nicht prüfbar. Temperatur und weitere Sampling-Parameter sind in
diesem CLI-Ablauf nicht steuerbar; Effort und Service-Tier werden dagegen explizit festgelegt.
Weitere Adapter (für Versuch 4 nachzurüsten)
Kapitel 4 der Arbeit sieht zusätzlich Qwen Code CLI über LM Studio und DeepSeek über die Cloud-API vor. Diese Adapter sind noch nicht ausgearbeitet. Damit ein Lauf als Messpunkt taugt, muss ein Adapter mindestens liefern:
| Pflichtangabe | Zweck |
|---|---|
| Modell-ID und Kontextfenster | Bedingung dokumentieren |
| Input- und Output-Tokens | Aufwandsvergleich |
| Dauer | Aufwandsvergleich |
| Abbruchstatus | Gültigkeit des Laufs |
| Erzeugte Artefakte | Ertrag |
| Sampling-Parameter, soweit steuerbar | Reproduzierbarkeit (Kap. 4.3) |
| Bei lokalem Betrieb: Runtime samt Version, Quantisierungsstufe | Reproduzierbarkeit (Kap. 4.3) |
Was ein Adapter nicht liefern kann, wird im Protokoll ausdrücklich als nicht erfasst
ausgewiesen – niemals geschätzt. Fehlen mehrere Pflichtangaben, ist der Lauf nur eingeschränkt
mit Claude-Code-Läufen vergleichbar; das gehört in die Anmerkungen des Protokolls.
Randbedingungen
- Niemals Messwerte schätzen oder erfinden – fehlt ein Feld im JSON, im Protokoll als
nicht erfassteintragen. - Prompt-Datei unverändert lassen; das Protokoll ist eine neue Datei.
- Läuft der Background-Task ungewöhnlich lange, User informieren statt abbrechen.
- Am Codebasis-Root wird nichts verändert – weder zur Vorbereitung noch zur Isolation noch
zur Nachbereitung. Ist das Root vor dem Lauf bereits
dirty, den Zustand im Protokoll festhalten und den User informieren, statt ihn stillschweigend zu bereinigen. - Der Codebasis-Snapshot ist eingefroren. Kein
push, keinfetch, kein Hinzufügen eines Remotes, kein Commit im Codebasis-Repo. Soll der Snapshot geändert werden (etwa weil eine weitere KI-Konfiguration auftaucht), ist das mit dem User abzustimmen, als eigener Commit festzuschreiben und in allen betroffenen Protokollen als geänderte Versuchsbedingung zu vermerken. - Werkzeugkonfiguration ist eine unabhängige Variable. Weicht ein Lauf von der hier festgelegten Standardkonfiguration ab (andere Flags, anderer Permission-Mode, zusätzliche Tools), ist das im Protokoll unter „Werkzeugkonfiguration" wörtlich zu dokumentieren – sonst sind die Läufe nicht vergleichbar.
Versionierung
Die aktuelle Version steht im Frontmatter (version:) und muss in jedes Protokoll unter
„Werkzeugkonfiguration" als Skill-Version eingetragen werden. Nur so lässt sich später
zuordnen, unter welcher Fassung des Versuchsaufbaus eine Messung entstanden ist.
Schema (Semantic Versioning):
| Stelle | Bedeutung | Folge für die Vergleichbarkeit |
|---|---|---|
| MAJOR | Änderung der Versuchsbedingung – Flags, Toolfreigabe, Isolationsmechanismus, Codebasis-Snapshot | Läufe verschiedener MAJOR-Versionen sind nicht direkt vergleichbar |
| MINOR | Neue Pflichtschritte oder Messgrößen ohne Änderung der Versuchsbedingung | Läufe bleiben vergleichbar; die Protokolle werden reichhaltiger |
| PATCH | Fehlerkorrekturen am Ablauf, Dokumentation, Klarstellungen | Ohne Einfluss auf die Messung |
Regel: Wer den Skill ändert, erhöht die Version im Frontmatter und ergänzt eine Zeile in der Historie unten – im selben Arbeitsschritt.
Änderungshistorie
| Version | Änderung | Grund | Verwendet in |
|---|---|---|---|
| 7.0.0 | Isolationsmechanismus wird modusabhängig. In den Modi solo und builtin unverändert --safe-mode; im Modus custom und bei jedem Lauf mit --mcp-config kein --safe-mode, stattdessen --strict-mcp-config plus --disallowedTools Skill WebSearch WebFetch SlashCommand. Neue Pflicht-Umgebungsprüfung auf Hooks, Plugins und Output-Styles im User-Profil; neue Protokollfelder für die MCP-Konfiguration und die Umgebungsprüfung. |
--safe-mode schaltet ausweislich der CLI-Hilfe „MCP servers, custom commands and agents" ab – also genau das, was V2 und V3 untersuchen. Smoke-Test am 2026-08-26 (CLI 2.1.246, identischer Aufruf, nur --safe-mode variiert): mit Flag spawned = 0 und die Meldung, die Rollen seien „nicht in der Agent-Registry registriert"; ohne Flag spawned = 2 mit {"modulinventar": 1, "konsistenzpruefer": 1}. Ohne Ersatz hätte der erste V2-Lauf stillschweigend als V1-Lauf gemessen. Der Ersatz wurde gegengeprüft: nichts vorgeladen, keine Skills, kein Webzugriff, alle Rollen verfügbar. MAJOR: Läufe im Modus custom sind hinsichtlich der Isolation nicht unmittelbar mit solo- und builtin-Läufen vergleichbar – Plugins, Hooks und Output-Styles sind dort nicht durch das Flag, sondern nur durch die Umgebungsprüfung ausgeschlossen. |
ab dem ersten V2-Lauf |
| 6.1.0 | Zwei adapterunabhängige Pflichtprüfungen nach jedem Lauf: (a) Ergebnisse\ darf nicht leer sein – sonst Fehlmessung, unabhängig von is_error; (b) Stderr.log auf Abbruchmeldungen prüfen. Der Ausführungsabschnitt setzt CLAUDE_CODE_PRINT_BG_WAIT_CEILING_MS=0. Neues Protokollfeld „Gültigkeit". Dokumentiert, dass die Rückgabe eines Hintergrund-Subagenten eine Start-Quittung ist und ihre Länge kein Ertragsmaß. |
Lauf …160037_v4.5.0-116d meldete is_error: false, subtype: success und lieferte null Ergebnisdateien bei 193,4 Mio. Tokens – der Headless-Modus hatte nach 600 s abgebrochen, während zehn Hintergrund-Subagenten noch liefen. Ohne die neue Prüfung wäre der Lauf als gültiger Messpunkt mit „0 Anforderungen" in den Modellvergleich eingegangen. MINOR: neue Prüfschritte; die Umgebungsvariable ändert die Versuchsbedingung für künftige builtin-Läufe und ist dort zu vermerken. |
ab sofort |
| 6.0.0 | Windows-taugliche Codex-Isolation. Pro Lauf wird im System-Temp-Verzeichnis außerhalb des IDE-Projektbaums eine Kopie der versionierten und nicht ignorierten Dateien des Codebasis-Roots erstellt. Codex läuft ausschließlich dort mit --sandbox workspace-write; SHA-256-Manifeste vor und nach dem Lauf erkennen jede Änderung. Ergebnisse und Nachweise bleiben im Laufverzeichnis, die temporäre Kopie wird danach entfernt. |
Der erste Codex-Lauf mit 5.0.0 konnte fachlich nicht starten, weil die Windows-Read-only-Sandbox sämtliche lesenden Kindprozesse vor dem Start blockierte. Eine Kopie im Laufverzeichnis wurde zudem vom C#-Projektservice automatisch mit ignorierten obj-Dateien verändert. MAJOR, weil Sandboxmodus und Arbeitsverzeichnis eine neue Versuchsbedingung bilden; der erste Lauf eröffnet deshalb eine neue Iteration. |
ab dem ersten wiederholten Codex-Lauf |
| 5.0.0 | Neuer Codex-CLI-Adapter für OpenAI-Modelle. Exakte OpenAI-Modell-IDs, expliziter Reasoning-Effort und Service-Tier; technisch read-only ausgeführtes codex exec; schemaerzwungene Dateirückgabe; JSONL-Rohdaten und deterministische Normalisierung nach RawResult.json. Codex ist zunächst nur im Modus solo freigegeben. Zusätzlich fünf beschädigte Backslashes vor analyse-anforderungen.py, anforderungen.* und after.txt repariert. |
Der bisherige Skill konnte nur Claude Code ausführen. Ein Codex-Lauf braucht andere Isolations-, Ausgabe- und Messmechanismen. MAJOR, weil Werkzeug, Rohdatenformat und Ergebnisübergabe neue Versuchsbedingungen bilden; der nächste Lauf eröffnet deshalb eine neue Iteration. | ab dem ersten Codex-Lauf |
| 1.0.0 | Ausgangsfassung: --permission-mode acceptEdits, kein Shell-Zugriff; Isolation durch Löschen der KI-Konfigurationsdateien im Root vor dem Lauf und git restore danach |
Erstaufsetzung des Versuchsaufbaus | Lauf 1 (01_Lauf_2026-08-25_1228) |
| 2.0.0 | --allowedTools "Bash" "PowerShell" + 33er-Denylist für schreibende und bauende Kommandos. Isolation über eingefrorenen Codebasis-Snapshot ohne KI-Konfigurationen (Commit 79c1142, Parent 89ccfd6, GitHub-Remote entkoppelt), zusätzlich --safe-mode und --strict-mcp-config. Der destruktive Lösch-/Restore-Schritt pro Lauf entfällt. permission_denials und subagent_stats werden reguläre Messgrößen; Verbrauchstabelle trennt Hauptagent und Gesamtlauf. CLI-Pfad-Auflösung als eigener Schritt. |
Lauf 1 erzeugte 36 Permission-Denials (32 × Bash, 4 × PowerShell); Shell-gestützte Verzeichnisinventuren fehlten dem Agenten. --safe-mode allein genügt nicht: Es unterdrückt das Vorladen von CLAUDE.md/AGENTS.md, verhindert aber nicht, dass der Agent sie mit Shell-Zugriff selbst liest – im Smoke-Test nachgewiesen. |
Lauf 2 (01_Lauf_2026-08-25_1349, API-Abbruch) |
| 2.0.1 | before.txt wird leerwertsicher geschrieben (Set-Content -Value (… | Out-String) statt Pipeline) |
Bei sauberem Root schreibt Set-Content aus leerer Pipeline die Datei nicht und lässt alten Inhalt stehen; der Vorher/Nachher-Vergleich meldete dadurch eine Abweichung, die es nicht gab |
Lauf 3 (01_Lauf_2026-08-25_1429) |
| 2.1.0 | Modell wird vor jedem Lauf beim User erfragt (Pflichtparameter, kein Default); Kurzformen opus/sonnet/fable untersagt |
Das Modell ist eine unabhängige Variable und wurde bis dahin ad hoc gewählt. Kurzformen lösen auf das jeweils neueste Modell auf und verschieben die Versuchsbedingung über die Zeit. | Lauf 4 (01_Lauf_2026-08-25_1505) |
| 2.1.1 | Warnung zur Snapshot-Prüfung: Regex nicht vereinfachen, Select-String ist case-insensitiv; Beispiel-Falschtreffer dokumentiert |
Ein verkürztes Muster sprach auf echte Produktdateien an (ClaudeCodeChatModelClient.cs, GoogleGeminiChatModelClient.cs – KI-Assistenz-Feature der ERP-Suite) und hätte beinahe einen Fehlabbruch ausgelöst |
– |
| 3.0.0 | Agentenmodus als Pflichtparameter (solo / builtin / custom), vor jedem Lauf beim User erfragt. solo sperrt Task/Agent, custom übergibt vordefinierte Agenten per --agents. Neue Protokollfelder: Agentenmodus und Kontrolle subagent_stats.spawned. |
Der Subagenten-Einsatz schwankte bei identischem Prompt zwischen 0 und 14 und war damit die dominierende Störgröße: Drei Läufe unter sonst identischer Bedingung ergaben 55 / 106 / 325 Anforderungen und 27,6 / 11,5 / 52,7 Mio. Tokens (Faktor 5,9 bzw. 4,6). Ohne Festlegung des Modus ist keine Bedingung sauber messbar. | ab Versuch 1 neu |
| 3.1.0 | Parallelfähigkeit: Laufverzeichnis sekundengenau plus Modus und 4-stellige Zufalls-ID; alle Steuerdateien nach _meta\ im Laufverzeichnis statt in den gemeinsamen Scratchpad; neue Protokollfelder „Laufverzeichnis-ID" und „Parallele Läufe"; Abschnitt zu den messtechnischen Grenzen des Parallelbetriebs |
Minutengenaue Namen kollidieren bei zwei Starts in derselben Minute, und geteilte Scratchpad-Dateien (before.txt, combined_prompt.md, Zeitstempel) hätten sich zwischen parallelen Läufen gegenseitig überschrieben. Nebeneffekt: Der exakt gesendete Prompt ist nun je Lauf archiviert. |
– |
| 3.2.0 | Verzeichnisname enthält zusätzlich Modell-Kurzform und Skill-Version: <NN>_Lauf_<yyyy-MM-dd_HHmmss>_<modell>_<modus>_v<skillversion>-<id4>. Solo-Modus sperrt zusätzlich Workflow. |
Modell, Modus und Skill-Version sind die unabhängigen Variablen der Reihe und waren bisher nur im Protokoll sichtbar – im Namen verhindern sie, dass Läufe verschiedener Bedingungen gemeinsam ausgewertet werden. Die Workflow-Sperre schließt eine im Verifikationstest entdeckte Lücke: Nach der Sperre von Task/Agent versuchte der Agent, über Workflow zu orchestrieren. |
ab Lauf 7 |
| 3.3.0 | Subagenten-Prompts werden protokolliert. Neues Skript extract-subagenten.py zieht aus dem Session-Transkript alle Subagenten-Aufrufe samt vollständigem Prompt nach _meta\subagenten.md / .json; neues Protokollfeld „Subagenten-Prompts". |
Die selbstgewählte Zerlegung der Analyse ist die dominierende Störgröße (0 bis 14 Subagenten bei identischem Prompt) und war bisher nur als Zahl sichtbar. Mit den Prompts wird sie inhaltlich auswertbar und für V2 zum Vergleichsmaßstab gegenüber vorformulierten Agenten. | rückwirkend für alle Läufe angewandt |
| 3.4.0 | Effort als dritter Pflichtparameter: --effort wird vor jedem Lauf erfragt und im Protokoll geführt; Thinking-Tokens sind in der Verbrauchstabelle vorgesehen. |
Der Denkaufwand ist eine unabhängige Variable, wurde aber bis dahin nur aus der Sitzung geerbt und nirgends dokumentiert. RawResult.json enthält kein effort-Feld – nachträglich ist er nur aus dem Session-Transkript belegbar. Rekonstruktion ergab: alle Läufe 1 bis B liefen auf high, die Bedingung war also konstant. |
ab dem nächsten Lauf |
| 3.5.0 | Berichtete Aufwandsgröße ist der Tokenverbrauch statt der USD-Kosten. Verbrauchstabelle und alle Vergleiche führen „Tokens gesamt" (Input + Output + Cache-Write + Cache-Read über alle Modelle); total_cost_usd bleibt als Rohwert in RawResult.json, wird aber nicht mehr ins Protokoll übernommen. |
USD-Beträge hängen an Preisliste und Modellwahl und veralten. Token sind die unmittelbare Verbrauchsgröße, bleiben über Preisänderungen und Modellwechsel hinweg vergleichbar und sind in der Arbeit ohne Währungsbezug zitierbar. | rückwirkend auf alle Protokolle angewandt |
| 3.6.0 | Verschachtelte Subagenten dokumentiert und verifiziert. Belegt, dass modelUsage auch Sub-Subagenten (Tiefe ≥ 2) erfasst; neues Protokollfeld „Verschachtelung" mit spawned, spawned_by_subagents und max_depth. Festgehalten, dass Subagenten-Transkripte nicht separat persistiert werden. |
Bis dahin war unbelegt, ob tiefere Ebenen in die berichtete Tokensumme einfließen. Kontrolltest mit erzwungener Kaskade (Arbeit ausschließlich auf Tiefe 2): 49.103 Tokens im Hauptagenten gegenüber 1.689.288 in modelUsage – die Differenz stammt nachweislich vom Enkel-Agenten. |
ab sofort |
| 3.7.0 | Effort im Verzeichnisnamen: <NN>_Lauf_<yyyy-MM-dd_HHmmss>_<modell>_<modus>_e<effort>_v<skillversion>-<id4>, z. B. _sonnet5_solo_ehigh_v3.7.0-a3f1. |
Das Schema entstand, als der Effort bei allen Läufen konstant high war. Mit dem ersten max-Block (Läufe P, Q) variiert er – gleichnamige Verzeichnisse hätten unterschiedliche Bedingungen bezeichnet und damit den Zweck des Schemas verfehlt. Der Effort ist zudem als möglicherweise stärkste Einflussgröße aufgefallen: Der max-Block erreichte die höchsten Thinking-Token-Werte der gesamten Reihe. |
rückwirkend auf alle Laufverzeichnisse angewandt |
| 3.8.0 | Pflichtprüfung der tatsächlich eingesetzten Modelle. modelUsage ist nach jedem Lauf gegen das angeforderte Modell abzugleichen; neue Protokollfelder „Modell (angefordert)", „Modelle (tatsächlich eingesetzt)" und „Kontrolle Modell". |
--model steuert nur den Hauptagenten. Im Lauf fable5_builtin_ehigh_v3.7.0-15db liefen die 13 Subagenten auf claude-opus-5[1m] statt auf Fable – 91 % des Verbrauchs entfielen auf ein nicht angefordertes Modell, und der Lauf wurde mit 150,3 Mio. Tokens der teuerste der Reihe. Ohne diese Prüfung bleibt die Bedingungsverletzung unbemerkt. |
ab sofort; Gegenprüfung der 23 Vorläufe ergab keine weiteren Fälle |
| 3.9.0 | Pflichtabschnitt „Gefundene Anforderungen" im Protokoll. Neues Skript analyse-anforderungen.py wertet die erzeugten Anforderungen aus: Verteilung, Typen, Belegqualität (PRIMÄR/SEKUNDÄR/KONTEXT), Status, Konsolidierungskandidaten und Regelkonformität gegen die Vorgaben des Prompts. |
Die Protokolle maßen bis dahin nur den Aufwand, nicht den Ertrag. Die reine Anforderungsanzahl taugt nicht als Qualitätsmaß (Streuung Faktor 5,9 bei gleicher Bedingung); Belegdichte und Regelverstöße sind inhaltliche Größen. Erste Anwendung deckte sofort Verstöße gegen die risikobasierte Priorisierung auf. | rückwirkend auf alle 24 Protokolle angewandt |
| 3.10.0 | Bedingungen als Ordnerstruktur statt im Dateinamen. Ablage unter <ModellID>\<Agentenmodus>\<Effort>\; der Verzeichnisname lautet wieder <NN>_Lauf_<yyyy-MM-dd_HHmmss>_v<skillversion>-<id4>. Neues Protokollfeld „Ablage". |
Der Name wuchs mit jeder unabhängigen Variable und war mit fünf Bestandteilen kaum lesbar. Als Ordnerebenen sind die Bedingungen navigierbar, je Zelle unmittelbar abzählbar und um weitere Variablen erweiterbar, ohne bestehende Namen zu brechen. | rückwirkend auf alle 24 Läufe angewandt |
| 4.0.0 | Ausrichtung auf Kapitel 4 der Arbeit. Skill zweigeteilt in ## Prozess (werkzeugneutral) und ## Werkzeugadapter (konkrete Aufrufe, derzeit nur Claude Code). Der Prompt trägt nur noch die Analyseanweisung; Werkzeugkontext und Ausgabeverzeichnis werden zur Laufzeit angehängt. Versuchszuordnung korrigiert: V1 = solo, V1b = builtin. Neue Protokollfelder: Kontextfenster, Sampling-Parameter, lokale Runtime-Angaben, Abschnitt Validierungsstichprobe. Abschnitt „Gefundene Anforderungen" den drei Qualitätsdimensionen zugeordnet. |
Prompt und Skill waren über 24 Läufe organisch gewachsen und stellenweise nicht mehr deckungsgleich mit Kap. 4. Der Prompt enthielt Aussagen zur Werkzeugkonfiguration, die dort nicht hingehören und ihn an Claude Code banden; der Skill verankerte weder den Evaluationsrahmen noch die von Kap. 4.3 geforderten Reproduzierbarkeitsangaben. MAJOR, weil sich die Zuordnung der Versuchsbedingungen ändert. | ab sofort |
| 4.1.0 | Ebene <Versuchstag> über den Bedingungen: Tag 1, Tag 2, …; Schritt 8 ermittelt den höchsten vorhandenen Tag. Protokollfeld „Ablage" entsprechend erweitert. |
Der Versuchsaufbau änderte sich am ersten Tag über 17 Skill-Versionen hinweg. Die Tagesebene hält Blöcke auseinander, die unter unterschiedlichem Stand entstanden sind, und macht sichtbar, welche Läufe überhaupt unter vergleichbaren Rahmenbedingungen liefen. | rückwirkend: alle 24 Läufe nach Tag 1 verschoben |
| 4.5.0 | extract-subagenten.py trennt am Nebenläufigkeitslimit abgewiesene Aufrufe von echten Subagenten-Starts und weist sie getrennt aus. |
Der erste Lauf mit mehr als 20 gleichzeitigen Subagenten (Iteration 3/…/125032_v4.4.0-fb24, 31 gestartet, refused.concurrency_limit = 29) meldete eine Abweichung von 21 gefundenen gegenüber 13 erwarteten Aufrufen. Ursache waren 8 Absagen im Haupttranskript, die wie Starts aussehen, aber nur „Concurrent subagent limit reached" zurückliefern und nicht in spawned zählen. Ohne die Trennung wäre jeder stark parallelisierende Lauf mit einer Scheinwarnung versehen. MINOR: neue Messgröße, keine Änderung der Versuchsbedingung. |
ab sofort; die drei builtin-Läufe der Iteration 3 wurden neu extrahiert und stimmen exakt überein |
| 4.4.0 | Zwei Umbenennungen zur Auflösung einer Begriffskollision. (a) Ordnerebene <Versuchstag> → <Iteration> (Tag N → Iteration N), mit ausformuliertem Kriterium: Eine neue Iteration eröffnet, was Läufe nicht mehr poolbar macht – Codebasis-Snapshot, Prompt-Version, Werkzeugkonfiguration oder eine MAJOR-Version dieses Skills. (b) Die Fassung der Prompt-Datei heißt nicht mehr „Iteration", sondern Prompt-Version; Protokollfeld entsprechend umbenannt. |
„Tag" band die Ebene an das Kalenderdatum, obwohl sie die Vergleichbarkeit abbildet: Am 26.08. entstanden zwei nicht poolbare Blöcke am selben Tag – ohne und mit dem DB-Schema-Dump SSMS_DB_SCHEMA.sql (Commit f349d189). Die Umbenennung in „Iteration" kollidierte dann mit der Prompt-Iteration: Iteration 2 und Iteration 3 laufen beide unter derselben Prompt-Fassung. Erst die zweite Umbenennung macht beide Begriffe eindeutig. MINOR: reine Benennung, keine Änderung der Versuchsbedingung. |
rückwirkend: Tag 1 → Iteration 1 (24 Läufe), Tag 2 → Iteration 2 (5 Läufe); die fünf Läufe mit DB-Schema nach Iteration 3. Die Prompt-Dateien selbst bleiben unverändert – ihre SHA-256 sind in 33 Protokollen dokumentiert. |
| 4.3.0 | analyse-anforderungen.py bestimmt die Ebene einer Anforderung aus dem Feld Ebene: beziehungsweise dem ID-Präfix statt aus dem Dateinamen und weist Fremdablage als eigene Auffälligkeit aus. |
Das Skript zählte die Ebene nach der Datei, in der ein Block stand. Im Lauf Iteration 2/…/094250_v4.2.1-c69e lagen 12 StRS- und 5 SyRS-Blöcke in SwRS.md; die Verteilungstabelle meldete daraufhin 9/10/141 statt der tatsächlichen 21/15/124. Die Gesamtzahl war korrekt, die Verteilung – Kenngröße der Set-Qualität nach Kap. 4.3 – nicht. Gegenprobe an einem sauber abgelegten Lauf (084301_v4.2.0-d6f9): unverändert 20/120/30. MINOR, weil eine Messgröße korrigiert und eine neue Auffälligkeit ergänzt wird, ohne die Versuchsbedingung zu ändern. |
ab sofort; die 24 Protokolle von Iteration 1 wurden geprüft: keine Fremdablage |
| 4.2.1 | Vorher/Nachher-Prüfung des Roots wird pfadskopiert ausgeführt: git -C <repo> status --porcelain -- <pfad-des-roots> statt git -C <root> status --porcelain (Schritte 7, 9 und Abschnitt 4). |
Seit Commit f045b99a liegt die Codebasis als Dateien im Arbeitsrepo statt als Gitlink. Die unskopierte Abfrage lieferte damit den Status des gesamten Arbeitsrepos – beim Lauf Iteration 2/…/084301_v4.2.0-d6f9 rund 55 KB Ausgabe, praktisch nur Versuchsdateien. Ohne Pfadfilter hätte die Read-only-Verifikation ab sofort bei jedem Lauf eine Abweichung gemeldet, die es nicht gibt. PATCH: keine Änderung der Versuchsbedingung, nur eine korrigierte Messung. |
ab Lauf 084301_v4.2.0-d6f9 (dort bereits so ausgeführt und im Protokoll vermerkt) |
| 4.2.0 | Auswahlregel bei mehreren Prompt-Versionen: ohne ausdrückliche Angabe gilt die höchste Prompt-Versionsnummer; neues Protokollfeld „Prompt-Version". Ältere Fassungen bleiben unverändert. | Mit 02_Prompt.md liegt erstmals mehr als eine Fassung im Versuchsordner. Ohne Regel wäre unklar, welche gilt, und der SHA-256 im Protokoll ließe sich keiner Datei mehr zuordnen. Bei der Einführung fiel auf, dass 01_Prompt.md nachträglich verändert worden war – der in 24 Protokollen dokumentierte Hash zeigte auf eine Fassung, die es nicht mehr gab. |
ab Prompt-Version 02 |
Parallele Läufe
Mehrere Läufe dürfen gleichzeitig gestartet werden. Voraussetzung ist, dass kein Zustand geteilt wird:
- Verzeichnisname ist sekundengenau und trägt Modus plus 4-stellige Zufalls-ID – zwei gleichzeitige Starts können nicht kollidieren (Schritt 7 würfelt bei Kollision neu).
- Alle Steuerdateien (
combined_prompt.md,before.txt,after.txt, Zeitstempel) liegen in_meta\im jeweiligen Laufverzeichnis. Der gemeinsame Scratchpad wird für Laufdaten nicht verwendet – dort würden parallele Läufe einander überschreiben. - Der Codebasis-Snapshot wird nur gelesen. Beliebig viele Läufe dürfen ihn gleichzeitig lesen. Die Vorher/Nachher-Prüfung bleibt gültig, weil kein Lauf schreibt.
- Endeerkennung je Lauf über das Erscheinen der eigenen
RawResult.json, nicht über einen gemeinsamen Marker.
Messtechnische Einschränkung – im Protokoll zwingend vermerken. Gleichzeitig laufende Versuche konkurrieren um CPU, Netzwerk und API-Kontingent. Betroffen sind:
| Messgröße | Bei Parallelbetrieb |
|---|---|
| Wanduhrzeit | verzerrt – nicht mit seriellen Läufen vergleichbar |
duration_ms, duration_api_ms |
verzerrt |
| Tokenverbrauch, Anforderungsanzahl, Denials | unverzerrt |
Für Laufzeitvergleiche daher seriell messen. Parallelbetrieb eignet sich, um schnell
mehrere Datenpunkte für Umfang, Tokenverbrauch und Varianz zu sammeln. Das Feld
„Parallele Läufe" im Protokoll nennt die zeitgleich laufenden Laufverzeichnisse; steht dort
etwas anderes als nein, sind die Zeitangaben des Laufs nicht für Laufzeitvergleiche zu
verwenden.
Zuordnung Versuch ↔ Agentenmodus
Nach Kapitel 4 der Arbeit (Versuchsdesign):
| Versuch | Modus | Bedeutung |
|---|---|---|
| V1 – Baseline (Prompt-only) | solo |
Ein Thread, ein Kontext; keine Subagenten |
| V1b – Baseline mit werkzeugeigenen Agenten | builtin |
Eingebaute Subagenten des Werkzeugs zugelassen |
| V2 – Agentengestützt | custom |
Rollenspezialisierte Agentendateien: Stakeholder, System, Software, ISO-29148-Orchestrator |
| V3 – Werkzeugzugriff | custom + MCP |
Wie V2, zusätzlich externe Werkzeugserver |
Abgrenzung V1 gegen V1b. Die Arbeit unterscheidet zwischen Agentendateien (V2) und den werkzeugeigenen Subagenten, die eine CLI von sich aus mitbringt. Letztere sind keine Konfigurationsartefakte und damit nach dem Wortlaut von V1 nicht ausgeschlossen – ihr Einsatz verändert die Ergebnisse jedoch erheblich. V1b trennt beide Fälle, sodass der Effekt der werkzeugeigenen Delegation getrennt vom Effekt der rollenspezialisierten Agentendateien messbar wird.
Bisherige Läufe. Die 24 Läufe in Versuche/Versuch_01/ verteilen sich auf V1 (solo) und
V1b (builtin). Die Ordnerstruktur macht die Zuordnung unmittelbar sichtbar; die Zellen sind
über ls "<Iteration>/<ModellID>/<Modus>/<Effort>" | wc -l abzählbar. Alle 24 liegen unter Iteration 1.