# OpenCode-Adapter für TensorX Diese Referenz gilt für Modell-IDs mit `z-ai/`, `qwen/` oder `moonshotai/`. Der Skill ruft TensorX nicht selbst auf, sondern startet OpenCode über `opencode-tensorx-adapter.py`. ## Voraussetzungen und Authentifizierung 1. OpenCode installieren und die Version protokollieren: ```powershell npm install -g opencode-ai opencode --version ``` 2. TensorX einmal im OpenCode-Credential-Store anmelden: ```powershell opencode auth login opencode auth list ``` Die statische Datei `opencode-tensorx.json` enthält Provider, Basis-URL, Modelle und Effort-Varianten, aber keinen API-Key. Der Adapter liest weder Cline-Dateien noch einen Cline-Credential-Store. OpenCode löst das Credential selbst auf. Keys niemals in Laufartefakte, Prompts oder die Konfigurationsvorlage schreiben. ## Modell- und Effort-Mapping Der Adapter ergänzt intern das Providerpräfix `tensorx/`. Aus `qwen/qwen3.8-flash-next` wird daher für OpenCode `tensorx/qwen/qwen3.8-flash-next`; im Messprotokoll bleibt die ursprüngliche TensorX-ID. Die Stufen `low`, `medium`, `high`, `xhigh` und `max` werden als OpenCode-Varianten aus `opencode-tensorx.json` übergeben. Für Qwen und GLM enthält die Variante `thinking: {type: enabled, level: ...}`; `max` wird auf `xhigh` abgebildet, falls der Provider keine eigene `max`-Stufe kennt. Nur in der Vorlage vorhandene Varianten werden per `--variant` gesetzt. ## Isolierte Laufkonfiguration Für jeden Lauf schreibt der Adapter `_meta/opencode-config.json` und setzt nur für den Kindprozess `OPENCODE_CONFIG` auf diese Datei. Der Aufruf verwendet `opencode run --pure`, damit keine interaktive Oberfläche benötigt wird. Der Prompt wird über stdin übergeben. Die Berechtigungen beginnen mit `deny` und erlauben gezielt: - Lesen, Suchen, Auflisten sowie eine kleine Read-only-Shell-Allowlist; - Schreiben und externe Verzeichnisse ausschließlich für das angegebene Ergebnisverzeichnis; - im Modus `solo` keine Tasks; - im Modus `builtin` nur OpenCodes `general`- und `explore`-Subagenten; - im Modus `custom` nur Rollen aus der mit `--agents` übergebenen JSON-Datei. Für das Ergebnisziel erzeugt der Wrapper kanonische sowie zum aktiven OpenCode-Root und zur Git-Worktree-Wurzel relative Allow-Patterns. Das ist unter Windows notwendig, wenn Root und Laufverzeichnis im selben Git-Worktree liegen, das Laufverzeichnis aber außerhalb des Root-Unterordners liegt. Webzugriff, Skills, Rückfragen und Weiterdelegation durch Subagenten bleiben gesperrt. Bei `custom` übersetzt der Adapter `description` und `prompt` jeder Rolle in eine explizite OpenCode-Subagentenkonfiguration mit demselben Modell wie der Hauptagent. ## Aufruf ```powershell $skillDir = "" $lauf = "" $root = "" $modell = "" $effort = "" $modus = "" $agents = "" python "$skillDir\opencode-tensorx-adapter.py" ` --prompt "$lauf\_meta\combined_prompt.md" ` --root $root ` --output "$lauf\Ergebnisse" ` --model $modell ` --effort $effort ` --mode $modus ` --agents $agents ` --stall-timeout 600 ` --max-runtime 0 ` --result-dir $lauf ` --title "run-experiment $modell $modus $effort" ``` `--agents` bei `solo` und `builtin` weglassen. `--stall-timeout 600` beendet den gesamten OpenCode-Prozessbaum, wenn zehn Minuten lang weder stdout noch stderr Aktivität zeigen. `--stall-timeout 0` deaktiviert diese Sicherung. `--max-runtime 0` setzt kein absolutes Laufzeitlimit. `Ctrl+C` beendet ebenfalls den Prozessbaum und persistiert soweit möglich das Teilergebnis. Ein leeres `Ergebnisse`-Verzeichnis macht den Lauf standardmäßig zu einem Fehler. Nur ein bewusst textueller Smoke-Test darf diese Prüfung mit `--allow-empty-output` abschalten. ## Laufartefakte und Messfelder | Datei | Inhalt | |---|---| | `OpenCodeEvents.jsonl` | unveränderter, inkrementell geschriebener JSON-Ereignisstrom | | `OpenCode.log` | OpenCode-stderr, inkrementell geschrieben | | `Adapter.log` | Start, Lebenszyklus, Abbruchgrund und Abschluss des Wrappers | | `_meta/opencode-config.json` | tatsächlich verwendete, keyfreie Laufkonfiguration | | `_meta/opencode-session.json` | exportierte Session, soweit eine Session-ID vorliegt | | `RawResult.json` | normalisierte Metriken für das gemeinsame Messprotokoll | Aus `RawResult.json` verwenden: | Messgröße | Feld | |---|---| | Erfolg/Abbruch | `is_error`, `subtype`, `timed_out`, `interrupted`, `exit_code`, `errors` | | Modellkontrolle | `provider`, `model`, `model_requested` | | Zeit | `duration_ms`, `start_time`, `end_time` | | Tokens | `usage.prompt_tokens`, `completion_tokens`, `reasoning_tokens`, `cache_read_tokens`, `cache_creation_tokens`, `total_tokens` | | Turns und Ende | `num_turns`, `finish_reason` | | Tools | `tool_call_count`, `tool_call_types`, `tool_calls` | | Subagenten | `subagent_stats`, `subagent_details` | | Ergebnisdateien | `written_files` | | Abschlusstext | `result` | | Reproduzierbarkeit | `adapter_version`, `opencode_version`, `config_path`, `session_id` | `usage.total_tokens` übernimmt nach Möglichkeit OpenCodes Gesamtwert. Fehlt dieser, addiert der Adapter Input, Output, Reasoning, Cache-Read und Cache-Write aus den gelieferten OpenCode-Feldern. Kosten werden nur protokolliert, wenn OpenCode sie liefert; nicht schätzen. ## Pflichtprüfung 1. `RawResult.json` existiert und `is_error` ist `false`. 2. `timed_out` und `interrupted` sind `false`; `exit_code` ist `0`. 3. `OpenCode.log` und `errors` enthalten keinen Provider- oder Permissionfehler. 4. Für Analyseversuche ist `Ergebnisse/` nicht leer und `tool_call_count` größer null. 5. `model_requested` entspricht der angeforderten TensorX-ID; Provider ist `tensorx`. 6. Bei `custom` sind die erwarteten Rollen in `subagent_stats.by_type` nachweisbar. Ein absichtlich textueller Smoke-Test darf von den Prüfungen 4 und 6 abweichen, muss aber Antwort, Exitcode, Modell, Sessionexport und Tokenmetriken bestätigen.