Überarbeitung layout und Kap 4

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2026-05-29 08:57:08 +02:00
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#heading(level: 1)[Einleitung (ca. 8 Seiten)]
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@@ -12,11 +22,11 @@ In den letzen Jahren hat sich hierzu nun ein neues Instrumentarium etabliert. La
#heading(level: 2)[Problemstellung]
Für das ERP Software Produkt der c-entron fehlen strukturierte und dokumentierte Requirements. Die Analyse der bestehenden Codebasis ist zeitintensiv, ressourcenintensiv und anfällig für Insel- und Metawissen. Daraus ergeben sich mehrere Risiken:
- *Re-Implementationsfehler:* Edge Cases, Workarounds und kundenindividuelle Anpassungen sind nur im Code sichtbar. Ohne vollständige Erfassung drohen Funktionsverluste nach der Migration. Zeitgleich sind Workaround of Symptom einer mangelhaften Erfassung der Anfoderungen bei originalen Implementierung und ein zeichen fehlender Weitsicht.
- *Technische Schuld:* Entwickler investieren viel Zeit in das Verständnis historischer Strukturen, statt aktiv an der neuen Plattform zu arbeiten. Veraltete Muster werden unreflektiert übernommen. Neue Mitarbeiter sind auch nicht bewandt in alten technolgien und es fehlt das Verständnis für historische Zwänge und Zusammenhänge.
- *Implizites Wissen:* Domänenwissen liegt bei wenigen langjährigen Mitarbeitenden. Personalwechsel führen zu Wissensverlust und Verzögerungen. Gleichzeitig führt die langjährige arbeit mit dem bestehenden System zu eingeschränkter Offenheit beim design neuer Lösungen ("Das haben wir schon immer so umgestzt").
- *Komplexität der Codebasis:* Verschachtelte Abhängigkeiten, unterschiedliche Stile und technologiebedingte Zwänge erschweren eine modulare Anforderungsableitung.
- *Fehlende Traceability:* Ohne Zuordnung zwischen Code und Geschäftsprozess fehlt die Grundlage für Priorisierung, Testkonzeption und spätere Wartung. Große Teile des Codes sind auch generisch und lassen sich nicht einer konkreten Anforderung zuordnen, wie zum Beispiel das anzeigen eine Tabelle. Konkrete Datenflüsse lassen sich hier nur am laufenden System beobachten was die Analyse nochmal um eine Größenordnung Resourcenintensiver macht.
/ Re-Implementationsfehler: Edge Cases, Workarounds und kundenindividuelle Anpassungen sind nur im Code sichtbar. Ohne vollständige Erfassung drohen Funktionsverluste nach der Migration. Zeitgleich sind Workaround of Symptom einer mangelhaften Erfassung der Anfoderungen bei originalen Implementierung und ein zeichen fehlender Weitsicht.
/ Technische Schuld: Entwickler investieren viel Zeit in das Verständnis historischer Strukturen, statt aktiv an der neuen Plattform zu arbeiten. Veraltete Muster werden unreflektiert übernommen. Neue Mitarbeiter sind auch nicht bewandt in alten technolgien und es fehlt das Verständnis für historische Zwänge und Zusammenhänge.
/ Implizites Wissen: Domänenwissen liegt bei wenigen langjährigen Mitarbeitenden. Personalwechsel führen zu Wissensverlust und Verzögerungen. Gleichzeitig führt die langjährige arbeit mit dem bestehenden System zu eingeschränkter Offenheit beim design neuer Lösungen ("Das haben wir schon immer so umgestzt").
/ Komplexität der Codebasis: Verschachtelte Abhängigkeiten, unterschiedliche Stile und technologiebedingte Zwänge erschweren eine modulare Anforderungsableitung.
/ Fehlende Traceability: Ohne Zuordnung zwischen Code und Geschäftsprozess fehlt die Grundlage für Priorisierung, Testkonzeption und spätere Wartung. Große Teile des Codes sind auch generisch und lassen sich nicht einer konkreten Anforderung zuordnen, wie zum Beispiel das anzeigen eine Tabelle. Konkrete Datenflüsse lassen sich hier nur am laufenden System beobachten was die Analyse nochmal um eine Größenordnung Resourcenintensiver macht.
Eine rein manuelle Rekonstruktion aller Anforderungen wäre wirtschaftlich kaum tragbar. Deshalb soll geprüft werden, ob KI-gestützte Verfahren Requirements so extrahieren können, dass sie als belastbare Basis für die Modernisierung dienen.
@@ -30,7 +40,7 @@ Diese Arbeit verfolgt das Ziel, ein vollständiges Vorgehen für KI-gestütztes
#heading(level: 2)[Forschungsleitfragen]
Die Zielsetzung wird über vier Forschungsleitfragen strukturiert:
Diese Zielsetzung wird über vier Forschungsleitfragen strukturiert:
1. *Einsatz von LLMs im Reverse Requirements Engineering:* Welche Prozessschritte, Steuerungsmechanismen und Kontrollpunkte sind notwendig, um LLMs reproduzierbar einzusetzen?
2. *Kombination von KI-Analyse und Stakeholder-Input:* Welche funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen lassen sich aus Code extrahieren, und welche Informationen müssen über Interviews ergänzt werden?