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StilVorlagen/Protokoll Versuch A - Nerv V2.md
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StilVorlagen/Protokoll Versuch A - Nerv V2.md
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Versuch A:
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Nervenphysiologie
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1
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Durchgeführt am:
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Do. 1.4.04
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Gruppe B2D
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Kersting, Daniel
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Maslesa, Senid
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Schwörer, Christoph
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Quelle: http://www.egbeck.de/skripten/bilder/frosch.gif (bearbeitet)
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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1. Einführung
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Die schnelle interne Informationsweiterleitung jedes mehrzelligen tierischen Lebewesens beruht
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auf Nerven. Dies sind spezielle Zellen deren Membran durch eine ungleiche Verteilung von Na+
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Cl- K+ und Anionen polarisiert werden. Damit die weitergeleiteten Informationen in Form von
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Änderungen der Polarisation der Zellmembran größere Distanzen innerhalb des Organismus
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zurücklegen zu können besteht eine Nervenzelle aus einem Zellkern in den viele Dendriten
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münden, die diese Polarisationsänderung zur Zelle hin leiten, und einem aus der Zelle
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ausgehenden Axon das am Axonhügel beginnt und an dessen Ende sich eine Schnittstelle zur
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Informationsweitergabe befindet. Meist ist diese Schnittstelle eine Synapse die den geleiteten
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Reiz an eine weitere Nervenzelle weitergibt. Es existieren aber auch andere Enden wie z.B. eine
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Motorische Endplatte.
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Die „Information“ die durch diese Nervenzelle weitergegeben wird ist in Form von plötzlichen
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Ladungsänderungen der Zellmembran realisiert. Diese Ladungsänderungen, die AP (Aktions-
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Potential) genannt werden, sind jedoch immer gleich stark (Alles oder nichts Gesetz) so dass eine
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Codierung der Information anders erfolgen muss. Dies geschieht über die Frequenz mit der
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Reize geleitet werden. Da jedoch die Veränderung der Polarisation mit der eine Information
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geleitet wird durch einen Ausgleich der Na+ Ionen an der Zellmembran geschieht, und diese
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Depolarisation der Zellmembran erst wieder durch einen Ausstrom von K+ Ionen kompensiert
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werden muss kann die Frequenz mit der Reize geleitet werden nicht unbegrenzt hoch sein. Die
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maximale Frequnz wird durch die sogenannte „Absolute Refraktärzeit“ der Nervenzelle
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bestimmt. Diese Zeit ist die Zeit die benötigt wird um ein erneute SAP auszulösen. Die Relative
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Refraktärzeit hingegen ist diejenige Zeit in der zwar schon wieder ein SAP ausgelöst werden
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kann die Repolarisation der Zellmembran jedoch noch nicht vollständig ist so dass ein größerer
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Reiz benötigt wird um ein SAP auszulösen.
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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2. Passive Eigenschaften der Nervenzellmembran
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2.1 Aufbau/Methoden:
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In diesem Versuch wird die passive Membraneigenschaft einer Nervenzelle gemessen. Dabei
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benutzen wir ein Modell der Nervenzellmembran (Kette von RC-Gliedern) Jedes Glied dieser
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Kette repräsentiert einen kleinen Membranabschnitt mit Membranwiderstand und
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Membrankapazität. Den Innenwiderstand bildet die "Intrazellulärflüssigkeit" in verbindet die
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einzelnen Glieder. Der Außenwiderstand der Extrazellulärflüssigkeit wird als sehr klein
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angenommen.
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Aufbau:
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Quelle: Script zum Versuch
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2.2 Ergebnisse:
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Abstand
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0
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Amplitude [V] 7
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2,75 1,1
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2.3 Diskussion:
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3
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0,45 0,17 0,05 0,045
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6
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Wenn man die Ergebnistabelle betrachtet erkennt man, dass die Amplitude sehr schnell stark abnimmt.
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Dies ist auf den hohen „Innenwiederstand“ der Intrazellulärflüssigkeit zurückzuführen. Vergleicht man
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die sich ergebende Kurve mit denen aus der Literatur für eine echte Nervenzelle so stellt man fest dass
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das Modell sehr genau der Realität entspricht.
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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3. Präperation
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3.1 Präparation des Nervus ischiadicus
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Ein Frosch wird dekapitiert, sein Rückenmark zerstört, enthäutet und mit Ringerlösung
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abgespült.
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Die Bauchhöhle des Frosches wird geöffnet und die Eingeweide entnommen. Die Ischiadicus-
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Nerven werden mit einem Bindfaden abgebunden und bis zum Eintritt in den Oberschenkel
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freipräpariert.
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Anschließend wird er in eine Petrischale mit Ringerlösung gelegt, da dies eine optimale
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Umgebung für den Nerv ist.
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3.2 Versuchsaufbau Ableitapparatur
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Quelle: Script zum Versuch
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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4 Messung des Reizartefakts
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4.1 Methoden/Aufbau:
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Ein mit Ringer angefeuchteter Faden wir in die Ableitkammer gelegt und mit einigen Reizen
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angeregt.
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5
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4.2 Ergebnisse:
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Hier War kein Ausdruck vorhanden
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4.1 Diskussion:
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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5. Ableitung eines fortgeleiteten diphasischen
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Summenaktionspotentials bei unterschiedlichen
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Reizstärken
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5.1 Methoden/Aufbau:
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Ein Summenaktionspotential (SAP) entsteht bei gleichzeitiger Erregung mehrerer (sämtlicher)
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Axone eines Nerven. Es wird extrazellulär abgeleitet. Die Amplitude hängt von der
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Reizamplitude ab. Bei der Reizamplitude unterscheidet man zwischen der Schwellenreizstärke,
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der kleinsten Reizamplitude, die noch ein meßbares SAP auslöst und der Maximalreizstärke, der
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Reizamplitude, ab der eine weitere Reizstärkung keine größere SAP-Amplitude auslöst.
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Zunächst wird schrittweise die Reizamplitude erhöht.
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5.2 Ergebnisse:
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AP: 5 fach verstärkt 5mV
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Reiz: 50 mV
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Zeit 0,2ms
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Reiz: 500 mV
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AP: 50mV
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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Reiz: 2V
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AP:100mV
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Amplitude des SAP’s in Abhängigkeit von der Reizamplitude:
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Reiz[v]
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0
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SAP [mV] 0
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0,08 0,3
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125
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4
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1
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250
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3,5
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280
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5
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280
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Diagramm über die Zunahme der SAP-Amplitude in Abhängigkeit von der Reizamplitude:
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5.3 Diskussion:
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Im obigen Diagramm kann sowohl die untere als auch die obere Reizschwelle von 0.08V und 3.5V
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sehr gut erkennen. Bei einem Schwellreiz von 0.08V werden nur sehr wenige Nervenzellen erregt,
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vermutlich sogar nur eine einzige. Entsprechend schwach ist auch die gemessene Reizantwort. Je
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stärker nun gereizt wird desto mehr einzelne Nervenzellen werden erregt und bilden AP’s die als SAP
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abgeleitet werden. Ab einer Reizstärke von ca. 3.5V werden alle Nervenzellen des Nervs erregt und
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eine noch weitere Verstärkung des Reizes bringt nichts.
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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-500501001502002503000123456Amplitude [V]SAP [mV]
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6. Bestimmung der Geschwindigkeit der
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Erregungsleitung
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6.1 Aufbau/Methoden:
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Hier messen wir, wie groß die Geschwindigkeit ist, mit der Aktionspotentiale im Froschnerven
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weitergeleitet werden. Dabei wird der Reiz einmal nahe am Reizort und einmal in einem
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weiteren Abstand vom Reizort (1cm) registriert. Aus dem Abstand zwischen den beiden
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Ableitelektrodenpaaren (s) und dem ermittelten Zeitunterschied (t) zwischen den abgeleiteten
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SAP’s kann die Leitungsgeschwindigkeit (v) errechnet werden (v=s/t).
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6.2 Ergebnisse:
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Zeit: 0,2ms Reiz: 2mV AP: 20mV
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Der zeitliche Abstand mit dem die beiden AP’s gemessen wurden beträgt ca. 0,3 ms. Unter
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Verwendung der oben angegeben Formel v=s/t (v=1cm/0,3ms) erhält man eine
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Leitungsgeschwindigkeit von 33,3m/s.
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6.3 Diskussion:
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Betrachtet man die beiden Schaubilder stellt man im rechten, also der weiter vom Reiz entfernten Ableitung
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eine deutliche „Ablachung“. Diese entsteht durch die unterschiedliche Leitgeschwindigkeit der in der
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Nerfenfaser liegenden Axone. So treffen die erzeugten einzelnen AP’s nach einer gewissen Distanz nicht mehr
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exakt zur selben Zeit ein, wie es im linken Schaubild der Fall ist sondern über einen Zeitraum verteilt der mit
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der Distanz zur Reizquelle immer größer wird. Dies führt zur Abflachung des abgeleiteten SAP’s.
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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7. Bestimmung der Refraktärzeit beim
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Froschnerv
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7.1 Aufbau/Methoden:
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Die Refraktärzeit eines Nerven ist die Zeitspanne, in der er überhaupt nicht (absolute
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Refraktärzeit) oder aber nur mit höheren Reizamplituden (relative
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Refraktärzeit) erneut erregt werden kann.
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Zur Messung werden zwei Reize (Doppelreize) gesendet, deren zeitlicher Abstand
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(Doppelreizabstand) variiert werden kann. Mit dem zweiten Reiz wird das refraktäre Verhalten
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des Nervs nach dem ersten Reiz bestimmt.
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7.2 Ergebnisse:
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Zeit: 0,2ms
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AP: 100mV
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Reiz: 2V
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Zeit: 0,5ms
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AP: 2mv
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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10
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AP: 20mV
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Reizabstand [ms] 0,3ms
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SAP [mV]
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0mV
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4ms
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60mV
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1,5ms
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2mV
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Schwelle
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absolut/
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relativ
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16ms
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80mV
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Ende
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relativ
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7.3 Diskussion:
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Die gemessene absolute Refraktärzeit lag bei 1.5 ms Dies ist die Zeit in der die Na+ Kanäle der
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Membran zeitlich und mechanisch gesteuert geschlossen sind um das Potential an der Membran,
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durch den K+ Ausstrom, unter den Schwellwert sinken zu lassen da sonst durch das anliegende
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Potential schon beim Ausstrom der K+ Ionen ein erneutes AP ausgelöst würde. Die relative
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Refraktärzeit die zwischen 1.5 und 16 ms ist die Zeit in der durch den erhöhten K+ Ausstrom
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beim Vorhergehenden AP das Membranpotential Hyperpolarisiert wird und somit ein größerer
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Reiz notwenig ist um ein erneutes AP zu erzeugen.
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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11
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8. Umwandlung des diphasischen SAPs in ein
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monophasisches SAP
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8.1 Aufbau/Methoden:
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Diphasisches SAP: Die Erregungswelle wandert entlang der Axone über zwei Ableitelektroden
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hinweg. Zuerst wird die erste Elektrode und dann die zweite Elektrode negativ gegenüber der
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jeweils anderen.
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Monophasisches SAP: Die zweite Elektrode wird an eine unerregbare Stelle des Nerven gelegt.
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Der Nerv wird zwischen den beiden Ableitelektroden dadurch unerregbar gemacht, dass er dicht
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vor der zweiten Elektrode mit einer Pinzette kräftig gequetscht wird.
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8.2 Ergebnisse:
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Reiz: 100mV
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AP: 100mV
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Zeit: 0,5ms
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8.3 Diskussion:
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Durch das Abklemmen des Nerv zwischen der ersten und der zweiten elektrode kann das AP die
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zweite Elektrode ncith mehr erreichen und die Ableitelektroden werden nur ein mal negativ zu
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anderen gepolt. Man erkennt dies gut daran, dass auf dem Schaubild lediglich ein ausschlag
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nach unten zu sehen ist und anschließend nicht (wie in den vorherigen Schaubildern) ein
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leichterer Ausschlag nach oben.
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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9. Leitungsanästhesie am peripheren Nerven
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9.1 Aufbau/Methoden:
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Lokalanästhetika sind Medikamente, die eine reversible Blockade der Nervenleitung bewirken.
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Der Nerv wird in der Ableitkammer im Bereich zwischen Reiz - und Ableitelektroden
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mit Xylocain besprüht. Dann wird im Abstand von 30 Sekunden mehrere Messungen gemacht
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12
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9.2 Ergebnisse:
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Messreihe:
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0,5ms – Reiz: 1V AP: 100mV
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9.3 Diskussion:
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Man sieht dass die sedative Wirkung erst nach ca. 4 min. eintritt, und auch das nicht zu 100%
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Im Gegensatz zu anderen Betäubungsmitteln wie zb Äther ist Xylocain nicht für eine
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Vollnarkose geeignet und wird auch nur zur lokalen Betäubung von Schleimhäuten verwendet.
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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13
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10. Anhang
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10.1 Quellenangaben:
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Soweit nicht gesondert darauf hingewiesen ist, sind alle Bilder/Abbildungen selbst angefertigt
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(Fotos während dem Versuch, sowie eingescannte Oszilloskopausdrucke)
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Für das biologische Hintergrundwissen sind folgende Bücher verwendet worden:
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Prof. Werner A. Müller, Tier und Humanphysiologie, Springerverlag 2. Auflage
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Neil A. Campbell, Biologie, Spektrum, 1997
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Tierphysiologischer Kurs / Versuch A – Nervenphysiologie / Gruppe B2D / Tübingen 2004
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