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Christoph Schwörer
2026-08-26 16:37:24 +02:00
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@@ -3,19 +3,17 @@
## Metadaten
- **Versuch:** V1 Baseline (Prompt-only)
- **Iteration:** 01 (Initial-Prompt, zu Versuchsbeginn neu formuliert)
- **Werkzeugkonfiguration:** Claude Code, keine Agentendateien, keine MCP-Server
- **Codebasis:** c-entron ERP-Suite (Windows, C#/XAML, MSSQL)
- **Modell:** Claude (Claude Code)
- **Zeitstempel:** 2026-08-25
- **Änderungsgrund:** Initial-Prompt für V1 Baseline (kein Vorgänger). Vor Erstlauf überarbeitet: Abgleich mit Kap. 4 (RRE-Methodenkette, Evaluationsrahmen) und Kap. 2 (Prozesskontrollen); mit der Vorfassung fand kein Lauf statt. Am 2026-08-26 werkzeugneutral gefasst: Aussagen zu Werkzeugkonfiguration, Modell und Ausgabeverzeichnis entfernt (sie werden vom Versuchsaufbau zur Laufzeit beigestellt und im Messprotokoll dokumentiert); Feld `Übernahmewürdigkeit` aus dem Evaluationsrahmen (Kap. 4.3) ergänzt.
> Dieser Prompt enthält ausschließlich die **Analyseanweisung** und ist damit unabhängig von einem
> bestimmten Werkzeug oder Modell einsetzbar. Welche Werkzeuge im jeweiligen Lauf zur Verfügung
> stehen und wohin die Ergebnisse geschrieben werden, stellt der Versuchsaufbau beim Start bei.
- **Änderungsgrund:** Initial-Prompt für V1 Baseline (kein Vorgänger). Vor Erstlauf überarbeitet: Abgleich mit Kap. 4 (RRE-Methodenkette, Evaluationsrahmen) und Kap. 2 (Prozesskontrollen); mit der Vorfassung fand kein Lauf statt.
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## Prompt
Du bist ein Requirements Engineer im Reverse Requirements Engineering eines Legacy-ERP-Systems. Erzeuge aus der vorliegenden Codebasis eine Anforderungsspezifikation nach **ISO/IEC/IEEE 29148:2018**. Arbeite ausschließlich auf den im Arbeitsverzeichnis liegenden Artefakten (Quellcode, Konfiguration, UI-Ressourcen, ggf. DB-Skripte). Nutze nur Informationen, die du aus diesen Artefakten gewinnen kannst.
Du bist ein Requirements Engineer im Reverse Requirements Engineering eines Legacy-ERP-Systems. Erzeuge aus der vorliegenden Codebasis eine Anforderungsspezifikation nach **ISO/IEC/IEEE 29148:2018**. Arbeite ausschließlich auf den im Arbeitsverzeichnis liegenden Artefakten (Quellcode, Konfiguration, UI-Ressourcen, ggf. DB-Skripte). Es stehen weder spezialisierte Agenten noch MCP-Server zur Verfügung; nutze nur, was als Datei lesbar ist.
### Auftrag
@@ -53,8 +51,6 @@ Bearbeite die Schritte 2-6 der RRE-Methodenkette (Schritt 1 Scope ist oben vorge
- **Hypothesenmarkierung:** Aussagen, die sich nicht eindeutig aus Artefakten ableiten lassen, kennzeichnest du explizit mit `[HYPOTHESE]` und einer kurzen Begründung, welche Information zur Bestätigung fehlt.
- **Verifizierbarkeit:** Jede Anforderung enthält mindestens eine Prüfidee oder ein Akzeptanzkriterium.
- **Eindeutigkeit:** Vermeide vage Begriffe ("schnell", "benutzerfreundlich"); definiere domänenspezifische Begriffe beim ersten Auftreten.
- **Übernahmewürdigkeit:** Beurteile für jede Anforderung, ob ihre Funktion im Zielsystem erhalten bleiben soll. Unterscheide `übernehmen` (fachlich weiterhin erforderlich), `Workaround` (historisch gewachsene Behelfslösung), `Sonderfall` (Ausnahme für einen einzelnen Kunden, Mandanten oder Altbestand) und `veraltet` (durch neuere Logik abgelöst oder fachlich überholt). Begründe die Einstufung in einem Halbsatz. Diese Angabe steuert die spätere fachliche Priorisierung; eine Fehleinschätzung ist unkritisch, eine fehlende Angabe nicht.
- **Redundanzfreiheit:** Formuliere jede Anforderung so, dass sie von den übrigen klar abgegrenzt ist. Beschreiben zwei Anforderungen dieselbe fachliche Funktion aus unterschiedlicher Perspektive, führe sie zusammen oder grenze sie im Titel und in der Aussage ausdrücklich gegeneinander ab.
### Formatvorgabe pro Anforderung
@@ -75,7 +71,6 @@ Belege:
Prüfidee: <Akzeptanzkriterium oder Testidee>
Tracelinks: <verwandte StRS-/SyRS-/SwRS-IDs>
Konsolidierung: <nein | Kandidat: <IDs oder Stellen, die dieselbe fachliche Funktion abbilden>>
Übernahmewürdigkeit: <übernehmen | Workaround | Sonderfall | veraltet> - <kurze Begründung>
Status: <belegt | HYPOTHESE>
```
@@ -108,14 +103,14 @@ Ergebnisse/
Analysebericht.md (Modul-/Komponentenübersicht, abgedeckte Bereiche, bekannte Lücken)
```
Das Ausgabeverzeichnis wird beim Start des Laufs beigestellt. Die analysierte Codebasis wird ausschließlich gelesen und nicht verändert.
Das Ausgabeverzeichnis wird beim Start des Laufs benannt. Die analysierte Codebasis wird ausschließlich gelesen und nicht verändert.
### Randbedingungen
- **Keine Halluzinationen.** Wenn ein Artefakt nicht gelesen oder eine Aussage nicht belegt werden kann, ist das offen zu legen, nicht zu erfinden.
- **Keine Generierung von Code.** Es sollen ausschließlich Spezifikationsartefakte entstehen.
- **Keine Annahme über nicht beigestellte Hilfsmittel.** Arbeite mit dem, was dir in diesem Lauf zur Verfügung steht. Setze keine zusätzlichen Analysewerkzeuge, Datenbankzugriffe oder laufende Systeme voraus. Stehen für eine Aussage nur indirekte Belege zur Verfügung, ist sie als `[HYPOTHESE]` zu kennzeichnen.
- **Migrationsperspektive berücksichtigen.** Erkennbare Workarounds, Sonderfälle und überholte Logik gehören in das Feld `Übernahmewürdigkeit`, nicht in das Feld `Status`. `Status` beschreibt ausschließlich die Belegsituation (`belegt` oder `HYPOTHESE`), `Übernahmewürdigkeit` die fachliche Zukunft der Anforderung. Beide Angaben sind unabhängig voneinander: Eine gut belegte Anforderung kann ein Workaround sein, eine Hypothese kann übernahmewürdig sein.
- **Keine Annahme nicht vorhandener Tools.** Stehen für eine Aussage nur indirekte Belege zur Verfügung, ist die Aussage als `[HYPOTHESE]` zu kennzeichnen.
- **Migrationsperspektive berücksichtigen.** Wenn eine Implementierung erkennbar ein historischer Workaround oder Sonderfall ist, vermerke das im Feld `Status` (`belegt; Workaround`), damit es in der späteren Validierung priorisiert geprüft werden kann.
- **Sprache:** Deutsch für Anforderungsaussagen, technische Bezeichner (Klassen, Methoden, Spalten) bleiben in ihrer Originalsprache.
### Abschluss
@@ -123,9 +118,7 @@ Das Ausgabeverzeichnis wird beim Start des Laufs beigestellt. Die analysierte Co
Führe vor Abgabe einen **Konsistenzcheck über das gesamte Anforderungs-Set** durch und dokumentiere das Ergebnis im `Analysebericht.md`:
- Doppelte oder mehrfach vergebene IDs
- Anforderungen ohne Beleg
- Anforderungen ohne Angabe zur `Übernahmewürdigkeit`
- Tracelinks auf nicht existierende IDs
- Inhaltlich deckungsgleiche Anforderungen, die nicht als Konsolidierungskandidat markiert sind
Beende den Lauf mit einer kurzen Selbstbewertung im `Analysebericht.md`:
- Welche Module wurden vollständig analysiert, welche nur stichprobenhaft, welche gar nicht?